Handelsanalyse und Anleitung zum Trading des Euro
In der ersten Tageshälfte gab es keine Tests der von mir angegebenen Levels.
Ein Mangel an statistischen Daten aus der Eurozone übte einen hemmenden Effekt auf das Wachstumspotenzial des Euro aus und führte dazu, dass das EUR/USD-Paar in einer engen Spanne schwankte. Ohne umfangreiche makroökonomische Impulse blieben die Marktteilnehmer ohne klaren Richtungsimpuls—aber das könnte sich in der zweiten Tageshälfte ändern.
Die Daten zu den langlebigen Wirtschaftsgütern der USA dienen als Barometer für die Gesundheit der US-Wirtschaft. Ein Anstieg der Bestellungen deutet auf verstärkte Investitionen im Fertigungssektor hin, was auf potenzielles Wirtschaftswachstum hindeutet. Der Einfluss dieser Daten auf den Dollar ist jedoch nicht immer eindeutig—eine Unterstützung für den Greenback kommt typischerweise nur, wenn die tatsächlichen Zahlen die Prognosen deutlich übertreffen. Andernfalls kann selbst eine geringfügige Abweichung den gegenteiligen Effekt haben. Sollten die veröffentlichten Zahlen enttäuschen, könnte dies als Anzeichen für ein abnehmendes Wachstum interpretiert werden, was sich negativ auf den Dollar auswirken könnte.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario #1 und Szenario #2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, heute den Euro zu kaufen, wenn der Preis den Bereich um 1,0801 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel, auf 1,0836 zu steigen. Ich plane, die Long-Positionen bei 1,0836 zu schließen und Short-Positionen in die entgegengesetzte Richtung zu eröffnen, mit der Erwartung eines Rückgangs um 30–35 Punkte vom Einstiegspunkt. Eine Euro-Rallye ist heute nur wahrscheinlich, wenn schwache US-Daten und falkenhafte Kommentare von Fed-Vertretern vorliegen. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nullmarke liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario #2: Ich plane auch, den Euro zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Preisniveaus von 1,0778 gibt und der MACD-Indikator sich im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Es kann ein Anstieg zu den entgegengesetzten Niveaus von 1,0801 und 1,0836 erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem er 1,0778 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Ziel wird 1,0752 sein, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die entgegengesetzte Richtung eröffnen werde (mit der Erwartung eines Rücksprungs von 20–25 Punkten von diesem Level). Der Verkaufsdruck auf das Paar kann zurückkehren, falls die Fed eine hawkische Haltung beibehält. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nullmarke liegt und gerade beginnt, von dort aus zu sinken.
Szenario #2: Ich plane auch, den Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,0801 gibt, während der MACD im überkauften Bereich ist. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang zu den entgegengesetzten Niveaus von 1,0778 und 1,0752 kann erwartet werden.
Legende des Charts:
- Dünne grüne Linie – Einstiegspreis, zu dem das Instrument gekauft werden kann
- Dicke grüne Linie – Ungefährer Preis für das Setzen eines Take Profits oder manuelles Festschreiben von Gewinnen, da ein Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegspreis, zu dem das Instrument verkauft werden kann
- Dicke rote Linie – Ungefährer Preis für das Setzen eines Take Profits oder manuelles Festschreiben von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – Beim Eintritt in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu beachten.
Wichtiger Hinweis:
Beginner-Trader auf dem Forex-Markt müssen sehr vorsichtig sein, wenn sie sich entscheiden, in den Markt einzutreten. Es ist am besten, sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt herauszuhalten, um nicht in starke Preisschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Losses können Sie Ihre gesamte Einzahlung sehr schnell verlieren – besonders wenn Sie kein ordentliches Risikomanagement anwenden und große Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie der oben dargelegte. Spontane Entscheidungen basierend auf den aktuellen Marktbedingungen sind eine von Natur aus verlustreiche Strategie für Intraday-Trader.