
Früh in der europäischen Sitzung notiert der Euro bei etwa 1,1725 und befindet sich in einer technischen Korrektur, nachdem er versucht hat, die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals zu durchbrechen.
Der Euro könnte sich in den kommenden Stunden um die 4/8-Murray-Linie oder den 21-Tage-SMA herum stabilisieren, bevor er seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt.
Technisch betrachtet sehen wir im H4-Chart, dass der Euro sich innerhalb eines seit dem 13. April bestehenden Abwärtstrendkanals bewegt. Fällt das Instrument unter die 200-EMA bei etwa 1,1683, könnte es zu einer ausgeprägten technischen Korrektur in Richtung der psychologischen Marke von 1,1500 kommen.
Solange sich EUR/USD oberhalb des 21-SMA und über der 200-EMA behauptet, kann jeder Rücksetzer als Signal gewertet werden, in den kommenden Tagen weiter auf der Käuferseite zu bleiben.
Ein entschiedener Ausbruch und eine anschließende Stabilisierung oberhalb des Abwärtstrendkanals und über dem Hoch vom 26. April bei rund 1,1750 könnten als positives Signal gewertet werden. In diesem Fall könnten wir weiter Euro kaufen, mit Kurszielen an der 5/8-Murray-Marke um 1,1840.
Der Eagle-Indikator liefert ein positives Signal. Daher könnten wir in den kommenden Tagen im Falle einer technischen Korrektur zur 200-EMA den Euro kaufen. In diesem Bereich könnte ein technischer Rebound eine Gelegenheit bieten, Long-Positionen zu eröffnen.