Ab heute gelten für fast alle Handelspartner der USA Zölle in Höhe von 10 % bis 50 %. Markteilnehmer waren vorbereitet und vermieden Panik, obwohl die Aktienindizes schwächer wurden. Als Reaktion darauf haben die Bemühungen zur Stärkung regionaler und globaler Handelsallianzen wieder an Fahrt gewonnen. Wir hörten sofort von einem erneuten Fokus auf BRICS, ASEAN, APEC und andere. China, Japan und Südkorea kündigten die Bildung eines neuen Handelsblocks an.

Inzwischen bewerten die Märkte weiterhin Verluste und Chancen. Vor diesem Hintergrund haben die Investoren begonnen, sich vom US-Dollar abzuwenden, was technisch Aufwärtsbewegungen bei Anti-Dollar-Währungen auslöst.
Auf dem täglichen EUR/USD-Chart nähert sich der Euro dem ersten Zielniveau bei 1.0955. Die nächsten Ziele sind 1.1027 und der breitere Zielbereich von 1.1110/50. Der Marlin-Oszillator hat sich in positives Terrain bewegt und zeigt erhebliches Aufwärtspotenzial.

Auf dem H4-Chart zeigte der Kurs gestern Abend eine weite Spanne von über 100 Pips und liegt direkt über der MACD-Linie, die derzeit diese Linie verstärkt und einen deutlichen kurzfristigen Aufwärtstrend signalisiert. Dieser Trend könnte nur gebrochen werden, wenn der Preis unter das Unterstützungsniveau bei 1.0762 fällt. In diesem Fall würde das Ziel von 1.0667 relevant werden.