
EUR/USD wird bei etwa 1,1191 gehandelt und erholt sich, nachdem das Währungspaar die -1/8-Murray-Zone getestet hat, die sich bislang als starke Unterstützung für den Euro erwiesen hat.
Der Euro bewegt sich in einem Abwärtstrendkanal, der sich seit Anfang September gebildet hat. Setzt das Währungspaar seinen Anstieg in den kommenden Stunden fort, ist damit zu rechnen, dass der Kurs den 21-SMA nach oben durchbricht. Sollte sich EUR/USD oberhalb der 0/8-Murray-Marke stabilisieren, könnte es zu einem starken Ausbruch kommen. In diesem Fall wären Käufe mit Kurszielen im Bereich der 1/8-Murray-Marke und schließlich bei 1,1352 in der Nähe der 2/8-Murray-Marke denkbar.
Trifft der Euro im Bereich von 1,1220 – wo sich die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals befindet – auf starken Widerstand, sind zwei Szenarien möglich: ein Ausbruch über den Kanal oder eine Zurückweisung. Kommt es zu einer Zurückweisung, könnte dies als Gelegenheit gesehen werden, Short-Positionen zu eröffnen, in Erwartung, dass der Euro in den kommenden Tagen das -2/8-Murray-Niveau bei etwa 1,1108 erreicht.
Im H4-Chart ist die Ausbildung eines dreifachen Bodens zu erkennen, was darauf hinweist, dass der Euro eine starke Unterstützungszone gefunden hat. In den kommenden Tagen ist eine Erholung wahrscheinlich. Zur Bestätigung sollte beobachtet werden, ob sich der Kurs über 1,1169 halten kann.
Eine Konsolidierung oberhalb von 0/8 Murray könnte den Abwärtstrend beenden und eine Erholung des Euro einleiten, die das Instrument in Richtung der 200-EMA bei etwa 1,1418 treiben und möglicherweise sogar das psychologische Niveau von 1,15 erreichen könnte.