Donnerstags-Handelsüberblick:
1H-Chart von GBP/USD

Am Donnerstag bewegte sich das GBP/USD-Paar den ganzen Tag über in einer engen Spanne und zeigte kaum Volatilität. Selbst der BIP-Bericht der USA für das zweite Quartal (zweite Schätzung) konnte dem US-Dollar nicht helfen. Wie wir vorausgesagt haben, ignorierte der Markt diesen Bericht größtenteils, da die zweite Schätzung die am wenigsten bedeutende von allen ist. Obwohl die US-Wirtschaft um 3,3% gewachsen ist, versteht dennoch jeder, um welche Art von Wachstum es sich handelt und was es bedeutet. Unserer Ansicht nach könnte sich erstens die Seitwärtsbewegung sowohl für den Euro als auch für das Pfund fortsetzen. Zweitens hat der Dollar nach wie vor keine Grundlage für ein mittelfristiges Wachstum. Es gibt kein einziges Ereignis am Horizont, das hypothetisch die US-Währung unterstützen könnte. Am Freitag wird erwartet, dass der makroökonomische Hintergrund schwach bleibt, trotz einer beträchtlichen Anzahl von Berichten, die den ganzen Tag über geplant sind. Händler beabsichtigen jedoch eindeutig, auf neue Inflations- und Arbeitsmarktdaten aus den USA zu warten, um eine genauere Prognose für das FOMC-Treffen am 17. September abzugeben.
5M-Chart von GBP/USD

Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag vier identische Handelssignale generiert. Das Paar prallte viermal von der Zone 1,3518–1,3532 ab, die als obere Grenze des Seitwärtskanals betrachtet werden kann. Zwar war keine starke Abwärtsbewegung zu beobachten, aber die Signale waren auch nicht falsch oder verlustreich. Somit könnte der weitere Rückgang heute gut fortgesetzt werden.
Wie man am Freitag handelt:
Im Stundenchart zeigt das GBP/USD-Paar an, dass der Abwärtstrend beendet ist und ein neuer Aufwärtstrend entsteht. Weder der fundamentale noch der makroökonomische Hintergrund sind attraktiver für den Dollar geworden, um eine stärkere Aufwertung zu rechtfertigen. Daher betrachten wir wie bisher nur die Aufwärtsbewegung. Jegliche Nachrichten über eine Eskalation im Handelskrieg, eine Deeskalation in der Ukraine oder Druck von Trump auf die Fed deuten auf einen potenziellen neuen Rückgang der US-Währung hin.
Am Freitag könnte das GBP/USD-Paar eine neue Abwärtswelle beginnen, da der Preis viermal von der Zone 1,3518–1,3532 abprallte. Gleichzeitig wäre ein Durchbruch über diesen Bereich wahrscheinlicher und würde neue Long-Positionen mit einem Ziel von 1,3574–1,3590 erlauben.
Im 5-Minuten-Chart können Sie derzeit mit den folgenden Levels handeln: 1,3102–1,3107, 1,3203–1,3211, 1,3259, 1,3329–1,3331, 1,3413–1,3421, 1,3466–1,3475, 1,3518–1,3532, 1,3574–1,3590, 1,3643–1,3652, 1,3682, 1,3763.
Für Freitag sind keine wichtigen Datenveröffentlichungen oder Ereignisse in Großbritannien geplant. In den USA werden die PCE- und Konsumklimaindizes sowie Daten zu Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte veröffentlicht.
Kernregeln des Handelssystems:
- Signalstärke: Je kürzer die Zeit für die Bildung eines Signals (Rückprall oder Ausbruch), desto stärker das Signal.
- Falsche Signale: Wenn zwei oder mehr Trades in der Nähe eines Levels zu falschen Signalen führen, sollten folgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
- Seitwärtsmärkte: In Seitwärtsphasen können Paare viele falsche Signale generieren oder gar keine. Es ist besser, den Handel bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtsmarktes zu stoppen.
- Handelszeiten: Eröffnen Sie Trades zwischen Beginn der europäischen Sitzung und Mitte der US-Sitzung, dann schließen Sie alle Trades manuell.
- MACD-Signale: Im Stundenchart handeln Sie MACD-Signale nur während Perioden guter Volatilität und eines klaren Trends, der durch Trendlinien oder -kanäle bestätigt wird.
- Nah beieinander liegende Levels: Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), behandeln Sie sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone.
- Stop Loss: Setzen Sie einen Stop Loss auf Break-even, nachdem der Preis sich 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt hat.
Wichtige Diagrammelemente:
Unterstützungs- und Widerstandslevels: Diese sind Zielniveaus für das Eröffnen oder Schließen von Positionen und können auch als Punkte für das Platzieren von Take-Profit-Orders dienen.
Rote Linien: Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
MACD-Indikator (14,22,3): Ein Histogramm und eine Signallinie, die als ergänzende Quelle von Handelssignalen dienen.
Wichtige Ereignisse und Berichte: Im Wirtschaftskalender zu finden, können diese starken Einfluss auf Kursbewegungen haben. Seien Sie vorsichtig oder verlassen Sie den Markt während ihrer Veröffentlichung, um scharfe Kursumkehrungen zu vermeiden.
Forex-Handelsanfänger sollten sich merken, dass nicht jeder Trade profitabel sein wird. Die Entwicklung einer klaren Strategie und das Praktizieren von richtigem Geldmanagement sind essenziell für langfristigen Handelserfolg.