
Heute, am Freitag, setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Rückgang von seinem Dezemberspitzenwert fort. Der Rückgang des Währungspaares wird durch negative Daten zur Produktionsaktivität in der Eurozone getrieben, die die bärische Stimmung gegenüber dem Euro angesichts der relativ ruhigen Handelsbedingungen zum Jahreswechsel verstärkt haben. Dennoch bleibt der EUR/USD-Kurs nahe dem Dreimonatshoch von 1,1808, das kurz vor den Feiertagen erreicht wurde.
Im vergangenen Jahr ist der US-Dollar um etwa 14 % gegenüber dem Euro gefallen. Dies geschah angesichts der Marktbesorgnis über die Unstimmigkeiten der US-Politik unter Donald Trump sowie Anzeichen einer Verlangsamung der US-Wirtschaft und Unterschiede in der Geldpolitik zwischen der EZB und der Federal Reserve.
Die neuesten endgültigen PMI-Daten für Deutschland und die Eurozone — der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe — deuten auf eine Verschlechterung des Beitrags der Produktionsaktivität zum Bruttoinlandsprodukt der Region hin. Heute sollte ebenfalls auf die Veröffentlichung der endgültigen US-PMI-Daten (S&P) geachtet werden, die der Dynamik des Dollars frischen Schwung verleihen könnten.
Aus technischer Sicht hat das Paar Unterstützung am 20-Tage SMA gefunden, während Oszillatoren im Tageschart in positivem Territorium bleiben und die Fähigkeit der Bullen bestätigen, ihre Position zu halten. Sollte der Preis unter den 20-Tage SMA fallen, wird die nächste Unterstützung am runden Niveau von 1,1700 gefunden. Unterhalb dieses Niveaus würde sich die Tendenz zugunsten der Bären verschieben. Umgekehrt, wenn der Preis über die 9-Tage EMA sowie das Niveau von 1,1760 hinaus ansteigt, würde ein erfolgreicher Durchbruch die Aufwärtsbewegung in Richtung des runden Niveaus von 1,1800 beschleunigen.
Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des Euro gegenüber wichtigen Währungen heute. Die bemerkenswerteste Stärkung des Euro wurde gegenüber dem japanischen Yen verzeichnet.
