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FX.co ★ EUR/USD Prognose für den 5. Januar 2026

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Analysen:::2026-01-05T08:45:40

EUR/USD Prognose für den 5. Januar 2026

Am Freitag prallte das EUR/USD-Paar erneut vom 38,2%-Retracement-Level bei 1,1718 ab und zeigte einen moderaten Anstieg, aber in der Nacht zu Montag konsolidierte es unterhalb von 1,1718. Dies kann dazu führen, dass der Rückgang in Richtung der Unterstützungsebene von 1,1645–1,1656 weitergeht. Ein Rückprall aus dieser Zone würde die europäische Währung begünstigen und einen moderaten Anstieg in Richtung des 1,1718-Levels zur Folge haben. Eine Konsolidierung unterhalb dieser Zone würde die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs in Richtung der nächsten Unterstützungszone bei 1,1594–1,1607 erhöhen.

EUR/USD Prognose für den 5. Januar 2026

Das Wellenbild auf dem Stundenchart bleibt klar. Die letzte abgeschlossene Aufwärtswelle konnte den Höchststand der vorherigen Welle nicht durchbrechen, während die neue Abwärtswelle das vorherige Tief durchbrach. Daher hat sich der Trend zu einem "bärischen" gewandelt. Meiner Meinung nach wird der Rückgang nicht von Dauer sein, doch muss zuerst der nunmehr "bärische" Trend durchbrochen werden, bevor mit einem neuen Anstieg des Euro gerechnet werden kann. Basierend auf der aktuellen Chartstruktur würde ein solcher Durchbruch oberhalb der Widerstandszone von 1.1795–1.1802 erfolgen.

Am Freitag blieb der Nachrichtenhintergrund sowohl in den USA als auch in der Europäischen Union aus, aber am Wochenende führte Washington eine Militäroperation in Venezuela durch und nahm Präsident Nicolas Maduro fest. Donald Trump hatte Maduro über mehrere Monate hinweg vor den Konsequenzen der Beteiligung seines Landes am Drogenhandel und Terrorismus gewarnt und ihn zum Rücktritt aufgefordert. Der US-Präsident hatte angedroht, dass, falls er sich weigere, eine Militäroperation durchgeführt würde, um die derzeitige Regierung zu stürzen. Maduro zeigte keine Zugeständnisse und weigerte sich, sein Amt niederzulegen. Derzeit wurde der venezolanische Präsident nach New York gebracht, wo erwartet wird, dass er bereits heute vor Gericht erscheint. Der Markt reagierte auf dieses Ereignis mit zurückhaltenden Käufen des Dollars, aber genau diese Käufe durchbrachen den bullischen Trend in EUR/USD. Damit die Bären ihre Angriffe in dieser Woche fortsetzen können, wird ein starker Nachrichtenhintergrund aus den USA erforderlich sein, und wir werden bald feststellen können, ob es sich um einen echten bärischen Trend handelt oder lediglich um einen zufälligen Rückgang, der schnell enden wird.

EUR/USD Prognose für den 5. Januar 2026

Auf dem 4-Stunden-Chart hat das Paar das Niveau von 1.1680 erreicht. Ein Rückprall von diesem Niveau würde die EU-Währung begünstigen und ein erneutes Wachstum in Richtung des 0,0%-Retracement-Levels bei 1.1829 unterstützen. Eine Konsolidierung unterhalb der Unterstützungszone von 1.1649–1.1680 würde die Chancen auf einen weiteren Rückgang in Richtung des nächsten Fibonacci-Levels bei 38,2%—1.1538 erhöhen. Heute sind bei keinem Indikator aufkommende Divergenzen zu beobachten.

Commitments of Traders (COT) Bericht:

EUR/USD Prognose für den 5. Januar 2026

In der letzten Berichtswoche eröffneten professionelle Akteure 16.177 Long-Positionen und 1.189 Short-Positionen. Die Stimmung der "Nicht-kommerziellen" Gruppe bleibt dank Donald Trump und seiner Politik optimistisch und verstärkt sich im Laufe der Zeit. Die Gesamtanzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen beträgt nun 293.000, während die Short-Positionen 133.000 ausmachen—ein mehr als doppelt so großer Vorteil für die Bullen.

Bereits 33 Wochen in Folge haben große Akteure ihre Short-Positionen reduziert und die Long-Positionen erhöht. Dann begann der Shutdown, und nun sehen wir wieder das gleiche Bild: Professionelle Händler bauen weiterhin Long-Positionen auf. Donald Trumps Politik bleibt der wichtigste Faktor für Händler, da sie zahlreiche Probleme schafft, die langfristige und strukturelle Konsequenzen für die Vereinigten Staaten haben werden—zum Beispiel die Verschlechterung des Arbeitsmarktes. Händler befürchten einen Verlust der Unabhängigkeit der Federal Reserve im Jahr 2026 unter Druck von Trump, vor dem Hintergrund von Jerome Powells Rücktritt im Mai.

Wirtschaftskalender für die USA und die Eurozone:

  • USA – ISM Manufacturing PMI (15:00 UTC)

Am 5. Januar enthält der Wirtschaftskalender ein wichtiges Ereignis. Der Einfluss des Nachrichtenhintergrunds auf die Marktstimmung am Montag wird in der zweiten Tageshälfte zu spüren sein.

EUR/USD-Prognose und Handelstipps:

Der Verkauf des Paares war nach einem Rückprall vom Niveau 1,1795–1,1802 im Stundenchart möglich, mit einem Ziel bei 1,1718. Das Ziel wurde am Freitag erreicht. Ein Schlusskurs unter dem Niveau von 1,1718 ermöglichte es, neue Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1656 zu eröffnen. Kaufpositionen können heute bei einem Rückprall vom Niveau 1,1645–1,1656 eröffnet werden, mit einem Ziel bei 1,1718.

Die Fibonacci-Raster sind im Stundenchart von 1,1392 bis 1,1919 und im 4-Stunden-Chart von 1,1066 bis 1,1829 gezeichnet.

Analyst InstaForex
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