Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Preisniveaus von 155,11 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Dollar verkauft und die gesamte Abwärtsbewegung verpasst.
Die Schwächung der amerikanischen Währung wurde durch enttäuschende Nachrichten ausgelöst: Die Einzelhandelsumsätze in den USA zeigten im Dezember kein Wachstum, was erneute Käufe des japanischen Yen zur Folge hatte. Dieses Ergebnis überraschte die Finanzmärkte, die im Vorfeld der Neujahrsfeiertage mit einer Belebung der Verbrauchernachfrage gerechnet hatten. Andererseits ermöglicht die Stagnation im Einzelhandel der Federal Reserve, ihr Inflationsziel zu erreichen. Eine anhaltend robuste Konsumnachfrage ist traditionell einer der Faktoren, die den Inflationsdruck aufrechterhalten. Ein Nachfrückgang kann das Tempo des Preisanstiegs verlangsamen, was die Fed wiederum zu einer lockeren Geldpolitik veranlassen könnte. Da viele Trader mögliche Währungsinterventionen der Bank of Japan fürchteten, lieferte der starke Rückgang des Dollars nach Veröffentlichung der Daten einen guten Anlass, japanische Yen zu kaufen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen des Einstiegspunkts bei 153,27 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 153,83 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 153,83 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Am sinnvollsten ist es, Käufe des Währungspaares bei Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY zu tätigen. Wichtig! Vor einem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 152,83 zweimal testet und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 153,27 und 153,83 ist dann zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst dann zu verkaufen, wenn der Kurs das Niveau von 152,83 (rote Linie im Chart) nach unten durchbricht, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird das Niveau von 152,34 sein, wo ich meine Short-Positionen schließen und unmittelbar in Gegenrichtung kaufen will (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor einem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 153,27 kommt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 152,83 und 152,34 ist dann zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten aus dem Markt, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer, im Voraus definierter Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader langfristig eine Verluststrategie.