Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Preisniveaus von 153,45 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich von der Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund kaufte ich keine US‑Dollar und verpasste die gesamte Aufwärtsbewegung.
Der US‑Dollar legte stark zu, während der japanische Yen nachließ, nachdem bekannt wurde, dass im vergangenen Monat in den USA 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote auf 4,3 % gesunken ist. All dies fiel deutlich besser aus als die Prognosen der Ökonomen. Diese Daten wirkten als unerwartetes Signal für einen robusten US‑Arbeitsmarkt und veranlassten Anleger dazu, die Aussichten für die amerikanische Wirtschaft neu zu bewerten. Das durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze gestützte Vertrauen in das Wachstum milderte Befürchtungen über eine mögliche Abschwächung, die den Dollar zuvor belastet hatten. Infolgedessen verzeichnete die US‑Währung an den Weltmärkten einen deutlichen Anstieg.
Vor diesem Hintergrund gab der japanische Yen leicht nach, was jedoch nicht zu einer Umkehr des bullischen Marktes führte. Die Attraktivität amerikanischer Anlagen war ein kurzfristiges Phänomen, das Kapitalabflüsse aus riskanteren oder weniger rentablen Währungen auslöste, zu denen in diesem Zusammenhang der Yen gezählt wird.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 153,63 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 154,27 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 154,27 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Am besten ist es, das Währungspaar nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls der Kurs das Niveau von 153,19 zweimal testet und der MACD-Indikator sich in der überverkauften Zone befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 153,63 und 154,27 ist zu erwarten.
Verkaufsszenarien
- Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst zu verkaufen, nachdem das Niveau von 153,19 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 152,65 sein, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Käufe in die Gegenrichtung zu tätigen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
- Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kursniveaus bei 153,63 kommt und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 153,19 und 152,65 ist zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Die dünne grüne Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.