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FX.co ★ Prognose für GBP/USD am 12. Februar 2026

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Analysen:::2026-02-12T09:29:51

Prognose für GBP/USD am 12. Februar 2026

Im Stundenchart drehte das GBP/USD-Paar am Mittwoch zugunsten des US-Dollars nach unten und kehrte zum Unterstützungsbereich bei 1,3611–1,3620 zurück. Ein erneuter Aufprall von dieser Zone würde das Pfund begünstigen und ein Wiederaufleben des Aufwärtstrends in Richtung des 161,8%‑Korrekturlevels bei 1,3755 erwarten lassen. Ein Durchbruch und eine anschließende Konsolidierung unterhalb der Marke von 1,3595–1,3620 würden es Tradern ermöglichen, mit einer Fortsetzung des Rückgangs in Richtung der Unterstützungszone bei 1,3526–1,3539 zu rechnen.

Prognose für GBP/USD am 12. Februar 2026

Die Wellenstruktur bleibt „bärisch“. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle hat das vorherige Tief durchbrochen, während es der neuen Aufwärtswelle nicht gelungen ist, das vorherige Hoch zu überwinden. Wir haben zwei aufeinanderfolgende „bärische“ Wellen gesehen, was ausreichte, um eine Trendumkehr zu signalisieren. Damit sich der Trend wieder auf „bullish“ dreht, ist eine Konsolidierung oberhalb des letzten Hochs bei 1,3730 erforderlich. Der Nachrichtenhintergrund für das Pfund war in den vergangenen Monaten schwach, doch auch der Nachrichtenfluss aus den USA hat den Tradern nur selten echten Anlass zu Optimismus gegeben. Donald Trump und die Schwäche am US-Arbeitsmarkt haben den Bullen regelmäßig Unterstützung geliefert.

Am Mittwoch hätte der Nachrichtenhintergrund dem Dollar jede Chance geben können, einen Rettungsanker zuzuwerfen. Doch dieser ins Meer geworfene Rettungsanker ist sofort selbst untergegangen. Die Arbeitsmarkt- und Arbeitslosenzahlen für Januar fielen zwar sehr stark aus, doch die Revision der insgesamt im Jahr 2025 geschaffenen Stellen verdarb den bärischen Tradern die Stimmung. Es stellte sich heraus, dass in Wirklichkeit 400.000 Stellen weniger geschaffen wurden als zuvor geschätzt. Im Durchschnitt entstanden in den USA etwa 15.000 Arbeitsplätze pro Monat – eine kaum ins Gewicht fallende Zahl. Somit reagierten die Trader zwar auf die Januardaten, doch die Bären hatten nicht lange Grund zur Freude. Heute dürfte es ruhiger zugehen als gestern, und das Pfund verfügt weiterhin über eine starke Unterstützungszone bei 1,3595–1,3620. Heute werden für die Trader vor allem technische Faktoren im Vordergrund stehen. Ohne einen Durchbruch durch diese Zone kann der Dollar nicht auf eine weitere Aufwertung hoffen.

Prognose für GBP/USD am 12. Februar 2026

Im 4-Stunden-Chart prallte das Paar vom 127,2%-Fibonacci-Niveau bei 1,3795 nach oben ab. In der Folge kam es zu einer Umkehr zugunsten des Dollars, und ein Rückgang in Richtung der Unterstützungszone bei 1,3369–1,3435 begann. Der „bärische“ Trend im Stunden-Chart ist noch nicht beendet. Eine Stabilisierung oberhalb von 1,3795 würde es den Tradern ermöglichen, mit einer Fortsetzung des „bullischen“ Trends in Richtung 1,4020 zu rechnen. Heute sind keine sich abzeichnenden Divergenzen zu beobachten.

Commitments of Traders (COT) Report:

Prognose für GBP/USD am 12. Februar 2026

Die Stimmung der Händlerkategorie „Non-commercial“ ist in der letzten Berichtswoche bullischer geworden. Die Zahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen stieg um 7.107, während die Short-Positionen um 4.856 zunahmen. Die Spanne zwischen Long- und Short-Positionen liegt nun effektiv bei 95.000 gegenüber 108.000 und verengt sich weiter. Die Bären hatten in den letzten Monaten die Oberhand, scheinen ihr Potenzial jedoch ausgeschöpft zu haben. Gleichzeitig ist die Situation bei Euro-Kontrakten genau umgekehrt. Ich glaube weiterhin nicht an einen nachhaltigen „bearishen“ Trend beim Pfund.

Meiner Ansicht nach wirkt das Pfund nach wie vor weniger „gefährlich“ als der Dollar. Kurzfristig könnte die US-Währung am Markt gelegentlich auf Nachfrage stoßen – aber nicht langfristig. Die Politik von Donald Trump hat zu einem starken Einbruch am Arbeitsmarkt geführt, und die Federal Reserve ist gezwungen, die Geldpolitik zu lockern, um die steigende Arbeitslosigkeit einzudämmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu fördern. Die militärische Aggression der USA trägt ebenfalls nicht zur Zuversicht der Dollar-Bullen bei.

Wirtschaftskalender für die USA und das Vereinigte Königreich:

  • Vereinigtes Königreich – Veränderung des BIP im 4. Quartal (07:00 UTC).
  • Vereinigtes Königreich – Veränderung der Industrieproduktion (07:00 UTC).
  • USA – Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung (13:30 UTC).
  • USA – Bestehende Hausverkäufe (13:30 UTC).

Am 12. Februar umfasst der Wirtschaftskalender vier Termine, von denen lediglich die britischen Daten von nennenswertem Interesse sind. Der Einfluss des Nachrichtenumfelds auf die Marktstimmung könnte am Donnerstag gering ausfallen.

GBP/USD-Prognose und Handelstipps:

Verkäufe des Währungspaares sind möglich, nachdem sich der Kurs im Stundenchart unterhalb der Marke von 1,3595–1,3620 stabilisiert hat, mit Kurszielen bei 1,3526–1,3539. Kaufpositionen können nach einem Abprall vom Niveau 1,3595–1,3620 im Stundenchart eröffnet werden, mit einem Ziel bei 1,3755.

Die Fibonacci-Niveaus werden im Stundenchart von 1,3470–1,3010 und im 4-Stunden-Chart von 1,3431–1,2104 aus berechnet.

Analyst InstaForex
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