Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem britischen Pfund
Der Test des Niveaus von 1,3440 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte. Infolgedessen fiel das Paar bis zum Zielniveau von 1,3408.
Heute hat das Fehlen von Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich das Pfund nicht bei seinem Anstieg unterstützt, was zu Verkäufen des Währungspaars führte. Allerdings werden im weiteren Verlauf wichtige US-Daten erwartet. Eines der am stärksten beachteten Ereignisse wird die Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für Februar sein. Dieser Indikator ist das wichtigste Maß für die Inflation und wird von der Federal Reserve bei geldpolitischen Entscheidungen genau beobachtet. Jede Abweichung von den Prognosen dürfte eine erhöhte Marktvolatilität auslösen. Eine höhere Inflation bedeutet einen stärkeren US-Dollar und ein schwächeres britisches Pfund.
Der Core CPI (ohne Lebensmittel- und Energiepreise) ist nicht weniger wichtig. Dieser Indikator, der die volatilsten Komponenten ausschließt, vermittelt ein genaueres Bild der zugrunde liegenden Inflation und wird von der Federal Reserve häufig als verlässlichere Referenzgröße betrachtet. Seine Entwicklung kann Aufschluss über die Nachhaltigkeit der Inflationstendenzen geben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, sobald der Kurs den Einstiegspunkt im Bereich von 1,3442 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,3476 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3476 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Ein Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute, das Pfund zu kaufen, falls das Niveau von 1,3424 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1,3442 und 1,3476 erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3424 unterschritten bzw. erneut erreicht wurde (rote Linie im Chart), was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 1,3375 sein; dort werde ich Short-Positionen schließen und ebenfalls Kaufpositionen in Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Aufwärtsbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann heute jederzeit zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute, das Pfund zu verkaufen, falls das Niveau von 1,3442 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Anschließend kann ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1,3424 und 1,3375 erwartet werden.

Was im Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.
- Dicke grüne Linie – der geschätzte Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.
- Dicke rote Linie – der geschätzte Kurs, an dem ein Take Profit gesetzt oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.