Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Der Test der Marke von 1,3245 erfolgte, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich unterhalb der Nulllinie befand, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht verkauft. Ein zweiter Test von 1,3245 führte zur Umsetzung des Szenarios Nr. 2 für Käufe, was einen Anstieg des Paares um 20 Punkte zur Folge hatte.
Auch wenn sich das Pfund in der ersten Tageshälfte leicht erholen konnte, kann der Druck auf das Paar jederzeit zurückkehren. Märkte, die sich an Phasen relativer Stabilität gewöhnt haben, reagieren bereits auf geringste Anzeichen einer Eskalation von Konflikten sehr sensibel. Die Gefahr von Unterbrechungen bei der Öl- und Gasversorgung aus einer Region, die ein Schlüssellieferant von Energierohstoffen für den Weltmarkt ist, wird zwangsläufig zu steigenden Energiepreisen führen. Dies wiederum löst eine neue Welle inflationsbedingten Drucks aus, der sich in der Regel negativ auf Risikoanlagen auswirkt.
Darüber hinaus könnten die heutigen makroökonomischen Daten ebenfalls den Dollar stützen. Positive Berichte zu den Veränderungen der Industrieproduktion und der Fertigungsleistung in den USA werden klar zu einer unmittelbaren Aufwertung des Dollars führen. Zudem könnte die Veröffentlichung des NAHB Housing Market Index ebenfalls zu einer zusätzlichen Stärkung des Dollars beitragen. Dieser Indikator, der die Lage im Bausektor widerspiegelt, reagiert sehr sensibel auf Schwankungen der Zinssätze und der Verbraucherstimmung. Gute Ergebnisse beim NAHB-Index, die auf eine steigende Nachfrage und positive Erwartungen im Immobiliensektor hindeuten, signalisieren eine robuste Binnennachfrage und einen insgesamt soliden Zustand der Wirtschaft.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich eher auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt bei 1,3280 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3315 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3315 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau. Ein Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3259 kommt und der MACD-Indikator sich im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3280 und 1,3315 ist möglich.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3259 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Kursziel für Verkäufer wird 1,3225 sein. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau. Der Druck auf das Pfund kann jederzeit heute zurückkehren.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3280 kommt und der MACD-Indikator sich im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3259 und 1,3225 ist zu erwarten.

Was im Chart dargestellt ist:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – das erwartete Niveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – das erwartete Niveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig
Anfänger im Forex-Markt sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um potenzielle Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.