Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem britischen Pfund
Der Test des Niveaus von 1,3390 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich vom Nullniveau nach oben zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. Infolgedessen stieg das Paar um 30 Punkte.
Die Veröffentlichung der Daten, die für Februar einen Anstieg des britischen Verbraucherpreisindex um 0,4 % zeigten, führte zu einer leichten Nachfrage nach dem Pfund Sterling. Eine deutliche Aufwertung des Währungspaares blieb jedoch aus, da die Daten den Erwartungen der Analysten entsprachen. Offenbar hatte der Markt diese Inflationszahl bereits eingepreist, was die positive Reaktion der britischen Währung begrenzte. Da sich die Daten zudem nur auf den Februar beziehen und bei den März-Zahlen mit wichtigeren Entwicklungen gerechnet wird, reagierten die Händler nicht besonders stark.
Für die zweite Tageshälfte werden lediglich die US-Zahlungsbilanzdaten (Leistungsbilanz) und der Importpreisindex erwartet. Die Marktteilnehmer dürften jedoch vor allem eine abwartende Haltung einnehmen und auf neue Äußerungen von Trump zum Nahen Osten und Iran warten, sodass die genannten Daten voraussichtlich keine größeren Veränderungen auslösen werden.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute Pfund zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt im Bereich von 1,3415 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,3461 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3461 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (mit einem Ziel von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, Pfund zu kaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3387 gibt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3415 und 1,3461 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3387 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen kann. Das Hauptziel für Verkäufer wird 1,3328 sein, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (mit einem Ziel von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, Pfund zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,3415 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3387 und 1,3328 ist zu erwarten.

Hinweise zur Chartdarstellung
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;
- Breite grüne Linie – geschätztes Niveau für das Platzieren von Take Profit oder das Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;
- Breite rote Linie – geschätztes Niveau für das Platzieren von Take Profit oder das Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler in der Regel eine verlustreiche Strategie.