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FX.co ★ Worauf sollte man sich am 31. März konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-03-31T05:29:46

Worauf sollte man sich am 31. März konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man sich am 31. März konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Am Dienstag stehen zwar einige makroökonomische Daten auf dem Kalender, doch die meisten davon sind unter den aktuellen Umständen nicht besonders bedeutend. In Deutschland werden zum Beispiel die Einzelhandelsumsätze, die Arbeitslosenquote und die Zahl der Arbeitslosenanträge veröffentlicht. Der Markt hat die US Non-Farm Payrolls und die Arbeitslosenquote in den vergangenen anderthalb Monaten weitgehend ignoriert, weshalb wir davon ausgehen, dass die deutschen Daten nur eine sehr geringe Chance haben, eine Marktreaktion auszulösen. Für die Eurozone wird ein wichtigerer Verbraucherpreisindex für März veröffentlicht, der darauf hindeuten könnte, dass die Inflation auf 2,7 % anzieht. Ein starker und deutlicher Anstieg der Inflation könnte eine Straffung der Geldpolitik der EZB quasi garantieren. In Friedenszeiten wäre dies in der Vergangenheit sehr positiv für den Euro gewesen. Der Markt könnte diesen Bericht nun jedoch kaum beachten. In den USA wird der JOLTS-Bericht zu offenen Stellen für Februar veröffentlicht. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass eine schwache Zahl aus diesem Bericht zu einem Rückgang des Dollars führt, der sich derzeit nur gelegentlich leicht korrigiert.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man sich am 31. März konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für EinsteigerUnter den grundlegenden Ereignissen am Dienstag sind nur einige wenige Reden von Fed-Vertretern erwähnenswert. Jerome Powell sprach jedoch gestern Abend und erklärte, dass die Geldpolitik der Fed gut positioniert sei, um abzuwarten. Mit anderen Worten: Die Fed plant derzeit weder eine Zinssenkung noch eine Zinserhöhung. Die aktuelle Haltung der Fed ist schlicht eine Unterbrechung des geldpolitischen Lockerungszyklus, was den Dollar gegenüber Euro und Pfund deutlich ins Hintertreffen bringt. Dies wäre nachteilig, gäbe es nicht die geopolitische Lage, die Trader und Investoren geradezu dazu treibt, den sicheren Dollar zu kaufen. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass Fundamentaldaten, technische Faktoren und Makroökonomie derzeit nur einen minimalen Einfluss auf den Devisenmarkt haben.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche lassen sich Marktbewegungen beobachten, da Nachrichten aus dem Nahen Osten jederzeit eintreffen können und zuletzt recht widersprüchlich waren. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1455–1,1474 gehandelt werden, während sich das Britische Pfund in der Spanne von 1,3203–1,3212 bewegen kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes und anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), doch der Markt ist weiterhin vollständig auf geopolitische Themen fokussiert, was ausschließlich den sicheren Dollar stützt.

Wichtigste Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Ausbildung des Signals (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer diese Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen bereits zwei oder mehr Positionen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale ausbilden. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtstrends am besten, den Handel einzustellen.
  4. Trades sollten in dem Zeitraum zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet werden; danach sind alle offenen Positionen manuell zu schließen.
  5. Auf dem Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD‑Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität vorliegt und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.
  6. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs‑ oder Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop‑Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf auf den Charts zu achten ist:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Marken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufspositionen dienen. Take‑Profit‑Marken können in ihrem Umfeld platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und damit die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der auch als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte in diesen Veröffentlichungszeiträumen mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money‑Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.

Analyst InstaForex
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