Startseite Notierungen Kalender Forum
flag

FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 17. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

parent
Analysen:::2026-04-17T04:45:33

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 17. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Analyse des Donnerstagshandels:

1-Stunden-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 17. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Donnerstag ebenfalls eine leichte Korrektur und konsolidierte sich unterhalb von 1,3543. Der Rückgang der britischen Währung wurde weder durch geopolitische noch durch fundamentale oder makroökonomische Faktoren ausgelöst. Am Donnerstag gab es keine bedeutenden geopolitischen Nachrichten, und auch fundamentale Meldungen blieben aus. Unter den makroökonomischen Berichten aus dem Vereinigten Königreich stechen zwei Daten hervor, die besser als erwartet ausfielen und dementsprechend eher für einen Anstieg des Britischen Pfunds als für einen Rückgang hätten sprechen sollen. Das Bruttoinlandsprodukt legte im Februar um 0,5 % zu, und auch die Industrieproduktion stieg um 0,5 %. Händler hatten mit niedrigeren Werten gerechnet. Somit ignoriert der Markt weiterhin die makroökonomischen Indikatoren. Nach anderthalb Wochen Aufwärtsbewegung, die auf nachlassende Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen war, hat der Markt nun eine Pause eingelegt. Jetzt hängt alles davon ab, wie lange die Waffenruhe anhält und wie erfolgreich die Verhandlungen zwischen Iran und den USA verlaufen.

5-Minuten-Chart von GBP/USD

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 17. April? Einfache Tipps und Analysen für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Donnerstag nur ein einziges Handelssignal gebildet. Es formte sich de facto über 15 Stunden hinweg. Erst in der vergangenen Nacht konnte sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3529–1,3543 festsetzen. Dennoch ist auch ein derart widersprüchliches Signal ein Signal. Heute könnte das britische Pfund weiter fallen; allerdings dürfte die Volatilität eher niedrig bleiben.

Wie man am Freitag handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seinen Aufwärtstrend fort. Für ein mittelfristiges Wachstum des Dollars gibt es keine soliden Grundlagen, daher rechnen wir 2026 mit einer Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends. Voraussetzung ist, dass sich die geopolitischen Spannungen weltweit weiter abschwächen. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Dollar ohne eine deutliche Eskalation im Nahen Osten nicht mehr in der Lage sein wird, das Wachstum der letzten zwei Monate fortzusetzen.

Am Freitag können Einsteiger ihre Short-Positionen halten oder neue eröffnen, da sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3529–1,3543 etabliert hat, mit Kurszielen bei 1,3476–1,3489. Ein Ausbruch und eine anschließende Konsolidierung oberhalb von 1,3529–1,3543 eröffnen die Möglichkeit für Long-Positionen mit Zielen bei 1,3643–1,3652.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken relevant: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Für Freitag sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Berichte geplant. Die Hoffnung ruht daher ausschließlich auf geopolitischen Nachrichten, die eher zum Abend hin eintreffen könnten. Bleiben starke geopolitische Impulse aus, dürfte die Volatilität am letzten Handelstag der Woche gering sein.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Kursniveau herum zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Befinden sich zwei Niveaus zu dicht beieinander (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Breakeven) nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus dienen als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – bestehend aus Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle herangezogen werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (sie sind stets im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte deshalb mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein effektives Money-Management sind der Schlüssel für langfristigen Handelserfolg.

Analyst InstaForex
Artikel teilen:
parent
loader...
all-was_read__icon
Sie haben zur Zeit die besten Veröffentlichungen gesehen.
Wir suchen schon etwas Interessantes für Sie...
all-was_read__star
Kürzlich veröffentlicht:
loader...
Neuere Veröffentlichungen...