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FX.co ★ Worauf sollte man am 20. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-20T04:48:41

Worauf sollte man am 20. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 20. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Montag sind keine makroökonomischen Berichte vorgesehen, abgesehen von einem drittklassigen Erzeugerpreisindex in Deutschland. Der Markt reagiert jedoch weiterhin eher verhalten auf jegliche makroökonomischen Daten. In den vergangenen zwei Monaten wurden fast alle wichtigen Veröffentlichungen ignoriert. Während der Markt den Dollar zuvor ausschließlich aufgrund des Kriegs im Nahen Osten und einer Flucht aus Risikoanlagen kaufte, hat er ihn in den letzten zwei Wochen vor dem Hintergrund der Deeskalation des Konflikts verkauft. Allerdings könnte sich diese Deeskalation bereits in dieser Woche wieder in eine Eskalation verwandeln.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 20. April achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Das wichtigste Ereignis am Montag ist die Rede der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde. Der Markt ignoriert jedoch weiterhin die Faktoren der geldpolitischen Ausrichtung der Zentralbanken. Daher sind Äußerungen von Vertretern der EZB, der Federal Reserve und der Bank of England derzeit nicht von besonderer Bedeutung. Von der Fed wird nicht erwartet, dass sie ihre Geldpolitik im Jahr 2026 strafft, während die BoE und die EZB angesichts steigender Inflation ihre Leitzinsen anheben könnten. Allerdings ändert sich das geopolitische Umfeld nahezu täglich, sodass die Zentralbanken mit wichtigen geldpolitischen Entscheidungen möglicherweise nicht vorschnell handeln werden. So könnte sich beispielsweise in dieser Woche der Krieg im Nahen Osten durchaus wieder zuspitzen, falls keine Einigung zwischen Iran und den USA erzielt wird. Folglich könnten die EZB und die BoE ihre Pause bis in den April hinein verlängern.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am ersten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare weiter korrigieren, doch für Trader ist es sinnvoller, sich auf technische Niveaus und Faktoren zu konzentrieren. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das britische Pfund in der Spanne von 1,3476–1,3489 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein starkes und nachhaltiges Wachstum des US-Dollars (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik). Daher rechnen wir mit einer Wiederaufnahme des Trends von 2025, bei dem sich Euro und Pfund 4‑Jahres‑Hochs annähern.

Wichtige Grundsätze des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die seine Bildung (Abprall oder Ausbruch eines Niveaus) in Anspruch genommen hat. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren – oder auch gar keine. Technische Niveaus können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart ist es ratsam, MACD‑Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs‑ oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf auf den Charts zu achten ist:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufspositionen dienen. Take‑Profit‑Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, welche den aktuellen Trend anzeigen und damit die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Devisenmarkt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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