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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 20. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-04-20T04:39:22

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 20. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Freitagstrades:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 20. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Am Freitag gelang es dem GBP/USD-Paar ebenfalls nicht, seine Aufwärtsbewegung fortzusetzen und es prallte zum dritten Mal vom neuen Niveau bei 1,3587 ab. Zur Erinnerung: Am Freitag kündigte Donald Trump die Öffnung der Straße von Hormus an, was im Grunde das einzige Ereignis des Tages war. Nach der anfänglichen Marktreaktion mit Käufen des britischen Pfunds drehte der Kurs jedoch nach unten, und der Tag endete 100 Pips tiefer. Am Wochenende wurde bekannt, dass die Straße von Hormus weiterhin blockiert ist, dass eine Einigung zwischen Iran und den USA noch in weiter Ferne liegt, die Verhandlungen am Montag wieder aufgenommen werden sollen und dass die USA Iran bis Mittwoch erneut angreifen könnten, falls keine Einigung erzielt wird. Der Markt befindet sich jedoch in einer Situation, in der weder ein weiterer Rückgang noch ein weiterer Anstieg sicher abzusehen ist. Die Lage im Nahen Osten ändert sich laufend, sodass sich der Markt dazu entschließen könnte, nicht mehr auf jede einzelne Meldung und Nachricht zu reagieren. Daher ist es derzeit am sinnvollsten, innerhalb des Tages von bestehenden Niveaus und Zonen aus zu handeln.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 20. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Freitag zwei Handelssignale. Das erste Kaufsignal war weder verlustreich noch eindeutig falsch, aber die unerwartete Kursumkehr verdarb vielen Tradern das Geschäft. Das zweite Verkaufssignal entstand zu spät am Tag – nahezu unmittelbar vor Handelsschluss.

Wie man am Montag handelt:

Auf dem Stunden-Chart setzt das GBP/USD-Paar seinen Aufwärtstrend fort. Es gibt keine übergeordneten Gründe für ein mittelfristiges Wachstum des Dollars, daher erwarten wir eine Wiederaufnahme des allgemeinen Aufwärtstrends von 2025 im Jahr 2026. Damit dies eintritt, müssen sich die geopolitischen Spannungen weltweit weiter entspannen. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Dollar ohne eine deutliche Eskalation im Nahen Osten sein Wachstum der letzten zwei Monate nicht aufrechterhalten kann.

Am Montag können Anfänger Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb der Zone 1,3476–1,3489 festigt, mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386. Prallt der Kurs von der Zone 1,3476–1,3489 nach oben ab, können Long-Positionen mit Zielen bei 1,3587–1,3598 eröffnet werden.

Auf dem 5-Minuten-Chart kann derzeit an den Niveaus 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3587–1,3598, 1,3695, 1,3741–1,3751 gehandelt werden. Heute sind weder im Vereinigten Königreich noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen angesetzt. Daher ruhen die Erwartungen ausschließlich auf geopolitischen Nachrichten. Die Volatilität am ersten Handelstag der Woche wird ohne starke geopolitische Impulse gering sein.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale erzeugen – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Auf dem Stunden-Chart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursniveaus von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit höchster Vorsicht gehandelt oder die Positionen sollten geschlossen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein wirksames Money Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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