Trade-Review und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Niveaus von 157,11 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich vom Nullpunkt nach unten zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für Dollar-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um 100 Punkte.
Eine weitere Intervention der Bank of Japan führte zu umfangreichen Dollar-Verkäufen und Käufen des japanischen Yen. Ein Großteil des Rückgangs des Währungspaares wurde jedoch rasch wieder ausgeglichen. In der zweiten Tageshälfte wird die Veröffentlichung des US Manufacturing PMI erwartet. Ein ISM Manufacturing PMI-Wert, der über den Prognosen liegt, stützt in der Regel den US‑Dollar. Dies könnte zu weiteren Kursgewinnen im USD/JPY führen – insbesondere auf solch attraktiven Preisniveaus.
Ein Szenario, in dem der Index eine Verschlechterung zeigt oder hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte hingegen eine erneute Verkaufswelle beim Währungspaar auslösen. Anzeichen von Schwäche im US‑Industriesektor könnten auf eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums hindeuten, die Attraktivität von US‑Anlagen mindern und zu einem Rückgang des Dollars führen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY beim Erreichen des Einstiegspunkts um 156,77 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit Kursziel 157,58 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 157,58 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Währungspaars ist heute wahrscheinlich nur bei starken US-Konjunkturdaten. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu kaufen, falls das Niveau von 156,40 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der Gegenmarken 156,77 und 157,58 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,40 (rote Linie im Chart) nach oben durchbrochen hat, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel der Verkäufer liegt bei 155,35; dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen (mit einer erwarteten Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Paar dürfte heute zurückkehren, falls die US-Daten schwach ausfallen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu verkaufen, falls das Niveau von 156,77 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der Gegenmarken 156,40 und 155,35 ist dann zu erwarten.

Erklärung zur Grafik
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments;
- Starke grüne Linie – geschätztes Niveau für das Setzen von Take-Profit-Orders bzw. zum Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments;
- Starke rote Linie – geschätztes Niveau für das Setzen von Take-Profit-Orders bzw. zum Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf den aktuellen Marktbedingungen basieren, sind für Intraday-Trader in der Regel eine verlustreiche Strategie.