Analyse der Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Test des Kurses von 157,91 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war und damit das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht gekauft.
Der deutliche Anstieg des Inflationsdrucks in den USA, der sich im gestrigen Erzeugerpreisindex (PPI) für April widerspiegelte, spielte eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der US‑Währung und beim Rückgang des japanischen Yen. Wie im Chart zu sehen ist, zögern die Trader jedoch derzeit, oberhalb der Marke von 158 zu kaufen – von diesem Niveau aus hat die Bank of Japan in den vergangenen Wochen aktiv am Devisenmarkt interveniert.
Diese von der BOJ etablierte Verteidigungslinie ist zu einer psychologischen Barriere geworden und verhindert, dass das Währungspaar USD/JPY weiter steigt. Trader werden weiterhin sehr genau auf Anzeichen achten, dass die Zentralbank erneut eingreifen könnte, um eine weitere Yen‑Schwäche zu verhindern. Das Niveau von 158 Yen je Dollar dürfte als nächster Widerstand fungieren; ein Ausbruch darüber könnte eine neue Verkaufswelle der japanischen Währung auslösen.
Was die Intraday‑Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY zu kaufen, sobald ein Einstiegskurs um 157,99 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit Ziel eines Anstiegs auf 158,33 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 158,33 plane ich, die Long-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt aus. Am besten ist es, nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder auf der Käuferseite aktiv zu werden. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 157,80 gibt und der MACD-Indikator sich im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Es ist dann ein Anstieg in Richtung der Gegenseiten 157,99 und 158,33 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 157,80 (rote Linie im Chart) unterschritten bzw. aktualisiert wird, was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird das Niveau von 157,39 sein, wo ich plane, die Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu kaufen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Verkäufer könnten jederzeit zurückkehren; bereits ein Hinweis der Zentralbank könnte dies auslösen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests der Marke von 157,99 gibt und der MACD-Indikator sich im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Es ist dann ein Rückgang in Richtung der Gegenseiten 157,80 und 157,39 zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Die dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Die dicke grüne Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau ein Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Die dicke rote Linie – ungefährer Kurs, auf dessen Niveau ein Take-Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Impulsive Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.