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FX.co ★ EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den Euro

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Analysen:::2026-06-01T09:57:13

EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den Euro

EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den Euro

Das Währungspaar EUR/USD hat Schwierigkeiten, an die jüngste Erholung von der Unterstützungszone bei 1,1585 anzuknüpfen, die in den zwei Handelssitzungen vor dem Wochenende eingesetzt hatte. Das Paar schwankt zwischen moderaten Verlusten und leichten Gewinnen. Der aktuelle Spotpreis pendelt um die 14‑Tage‑EMA und bleibt nach der Veröffentlichung der deutschen Einzelhandelsumsätze, die die Markterwartungen übertrafen, relativ stabil.

Offizielle Daten von Destatis zeigten, dass die deutschen Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für die Konsumausgaben, im April um 0,3 % zurückgingen. Der Rückgang fiel damit etwas geringer aus als der erwartete Minuswert von 0,4 % und entsprach der revidierten März‑Lesung von ‑0,3 %.EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den EuroDas Währungspaar EUR/USD erhält trotz der übergeordneten Stärke des US‑Dollars, die deutliche Aufwärtsbewegungen begrenzt, etwas Unterstützung durch positive makroökonomische Entwicklungen. Der U.S. Dollar Index (DXY), der den Dollar gegenüber einem Währungskorb aus wichtigen Devisen misst, erholt sich von dem am Freitag erreichten Zwei‑Wochen‑Tief vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Unsicherheit und der Erwartung, dass die Federal Reserve an ihrem restriktiven geldpolitischen Kurs festhält.

Erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Teheran in Bezug auf das iranische Atomprogramm und die Lage in der Straße von Hormus erschweren weiterhin die diplomatischen Bemühungen um eine Einigung, die notwendig wäre, um den seit Monaten andauernden Konflikt im Nahen Osten zu beenden.EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den EuroDer iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, das Land werde keinem Abkommen zustimmen, solange seine nationalen Rechte nicht vollständig geschützt seien. Zudem deuten Berichte darauf hin, dass die Vereinigten Staaten ihre Haltung in den Verhandlungen mit Iran verhärten. Die Lage wird zusätzlich durch die militärischen Operationen Israels im Libanon verkompliziert, die die geopolitischen Risiken weiter anheizen und die Nachfrage nach dem US‑Dollar als sicherem Hafen erhöhen. Dies schafft Hürden für weitere Kursgewinne im EUR/USD.

Unterdessen haben die jüngsten Entwicklungen zu einer moderaten Erholung der Ölpreise beigetragen, nachdem diese am Freitag ein neues Monatstief markiert hatten. Dies hat die Inflationssorgen neu belebt und die Erwartungen verstärkt, dass die Federal Reserve im Jahr 2026 die Zinsen anheben könnte, was dem US‑Dollar zusätzlichen Rückenwind verleiht. Gleichwohl tragen Spekulationen, dass die European Central Bank die Zinsen möglicherweise schon in diesem Monat anheben könnte, dazu bei, den Abwärtsdruck auf das Währungspaar EUR/USD zu begrenzen.

Für bessere Handelschancen sollten Marktteilnehmer heute die Veröffentlichung des U.S. ISM Manufacturing PMI zu Beginn der nordamerikanischen Sitzung abwarten. Weitere wichtige US‑Konjunkturdaten stehen im Laufe dieser Woche an, darunter der viel beachtete Nonfarm Payrolls (NFP)‑Bericht am Freitag. Zusammen mit neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten dürften diese Ereignisse die Volatilität im EUR/USD erhöhen.

Aus technischer Sicht müssen die Bullen alle wichtigen gleitenden Durchschnitte nach oben durchbrechen und darüber behaupten, um die Kontrolle über den Markt zurückzugewinnen, wobei der letzte bedeutende Widerstand durch die psychologische Marke von 1,1700 dargestellt wird. Dies bleibt allerdings eine Herausforderung, da die Momentum‑Oszillatoren weiterhin negative Signale senden. Gleichzeitig befindet sich der Relative Strength Index (RSI) im neutralen Bereich, was auf ein Kräftegleichgewicht zwischen Bullen und Bären hindeutet.

Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass die 100‑Tage‑ und 200‑Tage‑Simple Moving Averages (SMAs) flach verlaufen, was die anhaltende Seitwärtsrange bestätigt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US‑Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen am heutigen Tag. Besonders hervorzuheben ist, dass der US‑Dollar gegenüber dem Neuseeland‑Dollar an Stärke gewonnen hat.EUR/USD Kursanalyse und Prognose: Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im Juni stützen den Euro

Analyst InstaForex
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