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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 3. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-03T04:36:45

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 3. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Dienstagsgeschäfte:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 3. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar GBP/USD hat am Dienstag praktisch überhaupt nicht gehandelt. Während der Euro bis zum Tagesende um 20 Pips nachgab, schaffte das Pfund nicht einmal das. Das Paar bewegte sich den gesamten Tag über in der Spanne von 1,3456–1,3476. Anders ausgedrückt: Die Tagesvolatilität überstieg nicht 30 Pips. Im EUR/USD-Artikel haben wir darauf hingewiesen, dass es theoretisch eine Marktreaktion auf bestimmte Ereignisse geben könnte, diese sich jedoch nicht im Chart widerspiegelt und keinen Einfluss hat. Das Britische Pfund räumt mit diesen Zweifeln auf – es gibt schlichtweg keinerlei Reaktion, weder auf geopolitische noch auf makroökonomische Ereignisse. Formal setzt sich nach dem Bruch der aufsteigenden Trendlinie ein neuer Abwärtstrend fort, doch der Kurs fällt nicht. Möglicherweise nimmt der Aufwärtstrend eine komplexere Struktur an und bleibt damit intakt, aber das Pfund kann sich nicht über 1,3476 halten. Die Situation ist absolut festgefahren. Wir sollten eine Auflösung und zumindest eine gewisse Bewegung erwarten.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 3. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Auf dem 5-Minuten-Chart entstanden am Dienstag keine Handelssignale, da sich der Preis den ganzen Tag über in dem Bereich bewegte, der eigentlich zur Generierung dieser Signale vorgesehen ist. Da es jedoch praktisch keine Bewegungen im Tagesverlauf gab, hatten Anfängertrader keine Grundlage, um in den Markt einzusteigen.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seine Abwärtsbewegung fort, da sich die geopolitischen Spannungen erneut verschärfen und die Trendlinie durchbrochen wurde. Ohne eine Wiederaufnahme eines großangelegten Krieges im Nahen Osten kann der US‑Dollar jedoch nicht mit einem so starken Anstieg rechnen wie im Februar–März. Einzelne Ereignisse können zwar immer noch für eine temporäre Dollar-Stärkung sorgen, aber wir gehen nicht davon aus, dass der Markt eine neue Welle der Risikoaversion einleiten wird.

Am Mittwoch können Anfängertrader Short-Positionen mit Ziel im Bereich 1,3380–1,3386 eröffnen, sofern sich der Preis unterhalb der Zone 1,3456–1,3476 festigt. Setzt sich der Kurs hingegen oberhalb der Zone 1,3456–1,3476 durch, können Long-Positionen mit Zielen bei 1,3587–1,3598 eröffnet werden. Dabei ist jedoch die geringe Volatilität zu berücksichtigen.

Auf dem 5-Minuten-Chart sind die folgenden Niveaus zu beachten: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Im Kalender sind für Mittwoch in Großbritannien weiterhin keine wichtigen Ereignisse verzeichnet, während in den USA die ISM- und ADP-Berichte veröffentlicht werden. Diese sind zwar recht bedeutsam, könnten vom Markt aber dennoch vollständig ignoriert werden.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es benötigt, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale ausbilden. Technische Levels können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Breakeven nachgezogen werden.

Erklärungen zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Signalquellen.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können erhebliche Auswirkungen auf die Bewegung eines Währungspaares haben. Deshalb sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Handelsstrategie und konsequentes Risikomanagement sind die entscheidenden Voraussetzungen für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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