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FX.co ★ Worauf sollte man am 3. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-03T04:36:46

Worauf sollte man am 3. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Worauf sollte man am 3. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Für Mittwoch, den 3. Juni, sind mehrere makroökonomische Berichte angesetzt. Wenn wir alle sekundären Daten ausklammern, die vom Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit ignoriert werden, bleiben als zentrale Veröffentlichungen die ADP- und ISM-Berichte aus den USA. Der erste Bericht betrifft den Arbeitsmarkt und zeigt die Zahl der Arbeitsplätze im Privatsektor. Der zweite ist der Aktivitätsindex für den Dienstleistungssektor. Trotz der Bedeutung dieser Berichte sind wir keineswegs sicher, dass der Markt ihnen überhaupt Beachtung schenken wird. Händler warten weiterhin auf eine geopolitische Lösung, die klar aufzeigt, was kurzfristig im Nahen Osten zu erwarten ist.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man am 3. Juni achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Unter den wichtigen Ereignissen am Mittwoch sind vor allem die Reden von Michael Barr und Lori Logan von der Federal Reserve sowie von Piero Cipollone und Frank Elderson von der Europäischen Zentralbank hervorzuheben. Dabei ist zu beachten, dass nur die EZB auf ihrer nächsten Sitzung ihren Leitzins ändern kann. Derzeit besteht diesbezüglich jedoch keinerlei Gewissheit, da eine Zinserhöhung zusätzlichen Druck auf die europäische Wirtschaft ausüben würde, die sich aufgrund der gestiegenen Energiepreise ohnehin bereits abschwächt. Die Ansprachen der EZB-Vertreter sind daher zwar interessant, haben aber nur geringen Einfluss auf den Euro, da sich der Markt weiterhin vollständig auf die Geopolitik konzentriert.

Der geopolitische Hintergrund bleibt angespannt, da sich Iran und die USA erneut einer Wiederaufnahme des Konflikts und einem Scheitern der Verhandlungen annähern. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran dauern an und sind nach Aussage des US-Präsidenten „sehr erfolgreich“. Aus Iran gibt es jedoch keine Bestätigungen diplomatischer Fortschritte. Die Parteien verletzen regelmäßig die Bedingungen der Waffenruhe, und in dieser Woche hat Teheran sogar seine Absicht erklärt, alle diplomatischen Kontakte mit Washington einzustellen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am dritten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare relativ träge handeln, sofern keine neuen Meldungen zum Konflikt und zur Waffenruhe im Nahen Osten auftauchen. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1655–1,1666 gehandelt werden, während das britische Pfund in der Spanne von 1,3456–1,3476 gehandelt werden kann. Die Geopolitik bleibt der entscheidende Einflussfaktor am Devisenmarkt.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit bewertet, die es für seine Ausbildung benötigt (Abprall oder Ausbruch). Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale erzeugen. Technische Marken können dabei ignoriert werden.
  4. Auf dem Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität angemessen ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Signale.

Rote Linien zeigen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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