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FX.co ★ Wie man EUR/USD am 11. Juni handelt: Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-06-11T11:25:50

Wie man EUR/USD am 11. Juni handelt: Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Review des Donnerstagshandels:

EUR/USD 1-Stunden-Chart

Wie man EUR/USD am 11. Juni handelt: Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte in der ersten Hälfte des Donnerstags keine bemerkenswerten Bewegungen. In der Nacht prallte der Kurs vom Bereich 1,1527–1,1531 nach oben ab und stieg leicht an, doch die Trader waren nicht in der Lage – oder nicht bereit –, die Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Es sei darauf hingewiesen, dass die offiziellen Ergebnisse der ECB-Sitzung veröffentlicht werden. Obwohl der Markt keine Zweifel an einer geldpolitischen Straffung hat, beeilt er sich nicht, den Euro zu kaufen. Wir gehen jedoch weiterhin davon aus, dass der Euro nach der Bekanntgabe leicht zulegen könnte. Entscheidend ist dabei die Frage, dass dieses Plus aller Voraussicht nach keinen nennenswerten Einfluss auf das technische Bild oder die Marktstimmung haben wird. Der Markt ignoriert weiterhin Fundamentaldaten und makroökonomische Kennzahlen und konzentriert sich stattdessen auf größere geopolitische Ereignisse. Sogar weitere Schlagabtausche zwischen Iran und den Vereinigten Staaten werden nicht mehr als „wichtige Ereignisse“ betrachtet. Daher sind heute starke Trendbewegungen eher unwahrscheinlich. In den Vereinigten Staaten wird der PPI-Bericht veröffentlicht, doch nach den gestrigen Inflationsdaten ist seine Bedeutung nahezu vernachlässigbar.

EUR/USD 5M Chart

Wie man EUR/USD am 11. Juni handelt: Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart bildete sich in der ersten Hälfte des Donnerstags ein Kaufsignal im Bereich von 1,1527–1,1531. Es entstand jedoch in der Nacht, sodass Einsteiger es vermutlich nicht gehandelt haben. Vor Eröffnung der US-Session kehrte der Kurs in den Bereich 1,1527–1,1531 zurück, sodass sich bald ein weiteres Signal bilden könnte.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart ist die Seitwärtsphase beendet, und nach drei Wochen Konsolidierung hat sich der Abwärtstrend wieder fortgesetzt. Weitere Zugewinne des US-Dollars hängen jedoch vollständig von der geopolitischen Entwicklung ab. Sollte der Konflikt im Nahen Osten wieder in vollem Umfang aufflammen, dürfte der Dollar weiter zulegen. Kehren Teheran und Washington an den Verhandlungstisch zurück, würden risikoreichere Währungen Unterstützung erhalten.

Am Donnerstag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, wenn der Kurs den Bereich 1,1527–1,1531 nach unten durchbricht, mit Kurszielen bei 1,1455–1,1474. Long-Positionen kommen bei einer Aufwärtskorrektur (Rebound) vom Bereich 1,1527–1,1531 infrage, mit Zielen bei 1,1584–1,1594.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken beobachtet werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. In Kürze werden die Ergebnisse der EZB-Sitzung und die Zinsentscheidung veröffentlicht. Eine Pressekonferenz mit Christine Lagarde folgt eine halbe Stunde später. Es ist jedoch keineswegs sicher, dass der Markt darauf stark reagiert, da die Absicht der EZB, die Zinsen zu erhöhen, bereits seit über einer Woche bekannt ist.

Wichtigste Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung (Abpraller oder Ausbruch) erforderlich ist. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn von demselben Niveau aus aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Verlusttrades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar entweder sehr viele Fehlsignale oder gar keine Signale generieren. Technische Marken können in solchen Phasen vernachlässigt werden.
  4. Im Stundenchart sollten MACD-basierte Signale nur gehandelt werden, wenn ausreichend Volatilität und ein bestätigter Trend (Trendlinie oder Kanal) vorliegen.
  5. Wenn zwei Marken sehr nah beieinander liegen (5–20 Punkte), sollten sie als eine gemeinsame Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Sobald sich der Kurs 15 Punkte in die erwartete Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Einstand nachgezogen werden.

Was in den Charts zu sehen ist:

  • Unterstützungs- und Widerstandsbereiche (Zonen) dienen als Kursziele für Kauf-/Verkaufspositionen oder als Signalquellen.
  • Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien und zeigen den aktuellen Trend sowie die bevorzugte Handelsrichtung an.
  • Der MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturdaten (im Wirtschaftskalender) können Währungskurse stark beeinflussen. Deshalb sollte in solchen Phasen mit äußerster Vorsicht gehandelt oder Positionen vorübergehend geschlossen werden, um plötzliche Richtungswechsel zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein wird. Eine klare Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für nachhaltigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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