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FX.co ★ Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

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Analysen:::2026-06-12T06:46:02

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

Wie wir sehen können, wirkt sich derzeit nur die Lage im Nahen Osten spürbar auf den Devisenmarkt aus, während andere fundamentale Ereignisse weitgehend ignoriert werden.

Gestern hat die Europäische Zentralbank den erwarteten Schritt getan und den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 % angehoben. Auf den ersten Blick hätte diese Maßnahme deutliche Schwankungen am Devisenmarkt auslösen können; zur Überraschung vieler verzeichnete der Euro jedoch nur geringe Gewinne. Der Haupttreiber der Euro-Bewegung waren nicht die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, sondern vielmehr die Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump. Seine plötzliche Ankündigung, dass er keine weiteren militärischen Schritte gegen den Iran unternehmen wolle, hatte einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Stimmung der Marktteilnehmer. Diese Kehrtwende in der US-Außenpolitik schien die geopolitischen Risiken zu verringern, was wiederum zu einer Beruhigung der Märkte und einer schwächeren Nachfrage nach traditionellen sicheren Häfen wie dem Dollar führte.

Heute verspricht ereignisreich zu werden, da wichtige makroökonomische Daten aus den wichtigsten Volkswirtschaften der Eurozone veröffentlicht werden. Es werden Verbraucherpreisindizes aus Deutschland, Italien und Spanien erwartet. Diese Kennzahlen spielen eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung der Inflationsprozesse in der Region und könnten folglich erheblichen Einfluss auf die künftigen geldpolitischen Entscheidungen der EZB haben.

Für das britische Pfund werden in der ersten Tageshälfte außerdem Zahlen zur Veränderung des britischen BIP der letzten drei Monate, zur Industrieproduktion sowie zur Handelsbilanz erwartet. Die veröffentlichten BIP-Daten dürften eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums zeigen, die sowohl durch interne als auch durch externe Faktoren verursacht wird. Ein Rückgang der Industrieproduktion spiegelt Schwierigkeiten im verarbeitenden Gewerbe wider, einem zentralen Wachstumstreiber der Wirtschaft. Zu diesen Problemen könnten globale Lieferkettenstörungen sowie inländische Herausforderungen im Zusammenhang mit der Energiekrise und dem Inflationsdruck gehören. Zusammengenommen schaffen diese makroökonomischen Indikatoren einen ungünstigen Hintergrund für das britische Pfund.

Wenn die Daten mit den Erwartungen der Ökonomen übereinstimmen, ist es besser, sich an der Mean Reversion-Strategie zu orientieren. Weichen die Daten deutlich von den Prognosen der Ökonomen nach oben oder unten ab, empfiehlt es sich, die Momentum-Strategie zu nutzen.

Momentum-Strategie (Breakout):

Für das Währungspaar EUR/USD:

  • Long-Positionen bei einem Ausbruch über das Niveau von 1,1588 könnten den Euro in Richtung 1,1617 und 1,1645 steigen lassen.
  • Short-Positionen bei einem Ausbruch unter das Niveau von 1,1556 könnten den Euro in Richtung 1,1529 und 1,1506 fallen lassen.

Für das Währungspaar GBP/USD:

  • Long-Positionen bei einem Ausbruch über das Niveau von 1,3424 könnten das Pfund in Richtung 1,3452 und 1,3478 steigen lassen.
  • Short-Positionen bei einem Ausbruch unter das Niveau von 1,3388 könnten das Pfund in Richtung 1,3359 und 1,3331 fallen lassen.

Für das Währungspaar USD/JPY:

  • Long-Positionen bei einem Ausbruch über das Niveau von 160,43 könnten den Dollar in Richtung 160,60 und 160,90 steigen lassen.
  • Short-Positionen bei einem Ausbruch unter das Niveau von 160,24 könnten den Dollar in Richtung 160,02 und 159,83 fallen lassen.

Mean Reversion-Strategie (Rückkehr zum Mittelwert):

Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

Für das Währungspaar EUR/USD:

  • Short-Positionen werden nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,1592 bei einer Rückkehr unter dieses Niveau gesucht.
  • Long-Positionen werden nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,1552 bei einer Rückkehr zu diesem Niveau gesucht.
Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

Für das Währungspaar GBP/USD:

  • Short-Positionen werden nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch über 1,3421 bei einer Rückkehr unter dieses Niveau gesucht.
  • Long-Positionen werden nach einem fehlgeschlagenen Ausbruch über 1,3390 bei einer Rückkehr auf dieses Niveau gesucht.
Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

Für das Währungspaar AUD/USD:

  • Short-Positionen werden nach einem erfolglosen Ausbruch über 0,7052 bei einer Rückkehr unter dieses Niveau in Betracht gezogen.
  • Long-Positionen werden nach einem erfolglosen Ausbruch über 0,7024 bei einer Rückkehr zu diesem Niveau in Betracht gezogen.
Intraday-Strategien für Anfänger-Trader am 12. Juni

Für das Währungspaar USD/CAD:

  • Short-Positionen werden nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,3990 bei einer Rückkehr unter dieses Niveau gesucht.
  • Long-Positionen werden nach einem gescheiterten Ausbruch über 1,3960 bei einer Rückkehr zu diesem Niveau gesucht.

Analyst InstaForex
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