
Aus technischer Sicht behält Gold trotz der aktuellen Erholung eine kurzfristig bärische Tendenz bei und bleibt unter dem 200‑Tage Simple Moving Average (SMA). Die Volatilität am Freitag scheint in erster Linie durch Short‑Eindeckungen getrieben worden zu sein.
Der MACD‑Indikator befindet sich weiterhin im negativen Bereich, mit einem Histogramm unterhalb der Signallinie, das weiter negative Werte ausweist. Gleichzeitig schwankt der Relative Strength Index (RSI) in der Nähe der Marke von 30, die die Grenze zur überverkauften Zone darstellt. Dies signalisiert, dass der Abwärtsdruck trotz der teilweisen Erholung von den jüngsten Tiefstständen bestehen bleibt.
Auf der Widerstandsseite liegt die nächstgelegene Widerstandszone im Bereich von 4.230 bis 4.260 US‑Dollar, gefolgt von der psychologisch wichtigen Marke von 4.300 US‑Dollar sowie dem 200‑Tage EMA und SMA, die ausgeprägtere Hürden darstellen. Ein Ausbruch über diese Zone würde den Weg für weitere Kursgewinne eröffnen.
Auf der Unterstützungsseite bleibt das jüngste Tief im Bereich von etwa 4.015 US‑Dollar die zentrale Marke. Ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte auf die Ausbildung einer tiefergehenden korrektiven Abwärtsbewegung hindeuten.