Überblick über Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Test des Niveaus von 160,21 erfolgte, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich unterhalb der Nulllinie befand, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Short-Positionen eröffnet.
In Kürze werden die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht, doch das zentrale Ereignis wird die Entscheidung des Federal Open Market Committee (FOMC) über den Leitzins sein. Es wird erwartet, dass der Zinssatz unverändert bleibt, aber das Hauptinteresse der Marktteilnehmer gilt der ersten Pressekonferenz des neuen FOMC-Vorsitzenden Kevin Warsh. Seine Aussagen und jegliche Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik werden einen erheblichen Einfluss auf die Märkte haben.
Es wird erwartet, dass Warsh eine eher lockere geldpolitische Haltung einnimmt, was Berichten zufolge einer der Gründe dafür war, dass Donald Trump seine Ernennung zum Vorsitzenden der Federal Reserve unterstützte. Die aktuellen Marktbedingungen sprechen jedoch eher dagegen. Die anhaltend hohe Inflation dürfte den neuen Fed-Chef dazu zwingen, sich von einer dovish Rhetorik zu lösen, was möglicherweise in einer klar restriktiveren Ausrichtung mündet. Besondere Aufmerksamkeit wird Warshs Kommentaren zur Lage am Arbeitsmarkt, zu den Inflationserwartungen und zu den Aussichten für das Wirtschaftswachstum gelten.
Sollte Warsh hingegen einen vorsichtigeren Ansatz wählen und die Notwendigkeit einer fortgesetzten Beobachtung der Inflationsrisiken betonen, würde dies als relativ dovishes Signal gewertet und könnte den US‑Dollar gegenüber dem japanischen Yen deutlich schwächen.
Für den Intraday-Handel werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs das Einstiegsniveau um 160,33 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 160,71 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,71 plane ich, Long-Positionen zu schließen und in die entgegengesetzte Richtung Short-Positionen zu eröffnen, mit einem Kursziel von 30–35 Punkten Bewegung von diesem Niveau aus. Weitere Zugewinne des Währungspaares sind wahrscheinlich nur, wenn die US-Konjunkturdaten besser als erwartet ausfallen.
Wichtig! Bevor Sie kaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn das Niveau von 160,13 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Aufwärtsumkehr des Marktes auslösen. In diesem Fall ist mit einer Bewegung in Richtung 160,33 und 160,71 zu rechnen.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 160,13 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen könnte. Das wichtigste Abwärtsziel wird 159,51 sein; dort beabsichtige ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die entgegengesetzte Richtung zu eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Erholung. Der Druck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls die Zentralbank am Devisenmarkt interveniert.
Wichtig! Bevor Sie verkaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn das Niveau von 160,33 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Abwärtsumkehr des Marktes auslösen. In diesem Fall ist mit einem Rückgang in Richtung 160,13 und 159,51 zu rechnen.

Chart Notes:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Kaufpositionen;
- Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau oder ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursgewinne über diesem Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkaufspositionen;
- Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau oder ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich sind;
- MACD-Indikator – beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Marktphasen zu berücksichtigen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten ist es oft am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dennoch entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie große Positionen ohne angemessenes Risiko-Management handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind für Intraday-Trader in der Regel eine Verluststrategie.