Der Euro, das Pfund und der kanadische Dollar wurden heute mithilfe der Momentum-Strategie gehandelt. Ich habe keine Trades mit Mean Reversion eingegangen.
Es ist offensichtlich, dass Käufer von Risikoanlagen, darunter der Euro und das Pfund, weiterhin unter dem Druck der gestrigen Entscheidung der Federal Reserve in den Vereinigten Staaten stehen. Das von Trump mit Iran unterzeichnete Memorandum of Understanding stellte nur einen vorübergehenden Entlastungsfaktor dar.
Trader, die eine straffere Geldpolitik in den USA befürchten, bevorzugen es, ihre Risiken abzusichern, indem sie in aus ihrer Sicht sicherere Anlagen investieren, wie etwa den US‑Dollar. In dieser Situation hängt die weitere Entwicklung der Risikoanlagen in hohem Maße von der Rhetorik der Fed und den eingehenden US‑Konjunkturdaten ab.
Zu den anstehenden Veröffentlichungen gehören die wöchentlichen Initial Jobless Claims und der Philadelphia Fed Manufacturing Index. Diese Konjunkturindikatoren sind wichtige Messgrößen für den Zustand der US‑Wirtschaft. Die Initial Jobless Claims spiegeln die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt wider, während der Philadelphia Fed Manufacturing Index den Zustand der Industrieproduktion in einer der wichtigsten Industrieregionen des Landes zeigt. Positive Ergebnisse würden die Einschätzung eines anhaltenden Wirtschaftswachstums in den USA stützen und damit die Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen durch die Fed verstärken.
Eine weitere Aufwertung des Dollars könnte im Gegenzug Druck auf andere Währungen ausüben. Es ist wichtig zu beachten, dass der Markt die Erwartungen an starke US‑Daten bereits teilweise eingepreist hat. Fallen die Zahlen daher nur geringfügig schwächer als erwartet aus, könnte die Marktreaktion begrenzt bleiben.
Bei deutlich positiven Daten werde ich mich auf die Momentum‑Strategie stützen. Bleibt eine Marktreaktion auf die Daten aus, werde ich weiterhin die Mean Reversion‑Strategie anwenden.
Momentum‑Strategie (Breakout) für die zweite Tageshälfte:
Für EUR/USD:
- Kauf bei Ausbruch über 1,1489 könnte ein Wachstum in Richtung 1,1527 und 1,1557 auslösen;
- Verkauf bei Ausbruch unter 1,1448 könnte einen Rückgang in Richtung 1,1414 und 1,1384 auslösen;
Für GBP/USD:
- Kauf bei Ausbruch über 1,3256 könnte ein Wachstum in Richtung 1,3289 und 1,3323 auslösen;
- Verkauf bei Ausbruch unter 1,3224 könnte einen Rückgang in Richtung 1,3193 und 1,3162 auslösen;
Für USD/JPY:
- Kauf bei Ausbruch über 160,91 könnte ein Wachstum in Richtung 161,10 und 161,33 auslösen;
- Verkauf bei Ausbruch unter 160,67 könnte einen Rückgang in Richtung 160,43 und 160,24 auslösen;
Mean Reversion‑Strategie (Rückkehr zum Mittelwert) für die zweite Tageshälfte:

Für EUR/USD:
- Ich werde nach Short-Positionen suchen, nachdem ein Ausbruch über 1,1512 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau zurückfällt;
- Ich werde nach Long-Positionen suchen, nachdem ein Rückgang unter 1,1442 scheitert und der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;

Für GBP/USD:
- Ich werde nach Short-Positionen suchen, nachdem ein Ausbruch über 1,3277 scheitert und der Kurs wieder unter dieses Niveau zurückfällt;
- Ich werde nach Long-Positionen suchen, nachdem ein Rückgang unter 1,3195 scheitert und der Kurs wieder über dieses Niveau steigt;

Für AUD/USD:
- Ich werde nach Short-Positionen suchen, nachdem ein Ausbruch über 0,7028 scheitert und der Kurs anschließend wieder unter dieses Niveau fällt;
- Ich werde nach Long-Positionen suchen, nachdem ein Rückgang unter 0,7000 scheitert und der Kurs anschließend wieder über dieses Niveau steigt;

Für USD/CAD:
- Ich werde nach Short-Positionen suchen, wenn ein Ausbruch über 1,4136 scheitert und der Kurs anschließend wieder unter dieses Niveau fällt;
- Ich werde nach Long-Positionen suchen, wenn ein Rückgang unter 1,4098 scheitert und der Kurs anschließend wieder über dieses Niveau steigt;