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FX.co ★ Miner und Institutionen verkaufen Bitcoin

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Crypto Analysis:::2026-06-22T04:28:48

Miner und Institutionen verkaufen Bitcoin

Bitcoin und Ethereum setzen ihre Korrektur nach den starken Rückgängen fort; die Nachfrage bleibt jedoch sehr gering, sodass Gedanken an einen bullischen Trend in naher Zukunft reine Träumerei sind. Viele Experten weisen darauf hin, dass das Markt-„Tief“ im Bereich von 40.000 bis 55.000 US-Dollar entstehen könnte, aber unserer Meinung nach muss nicht einmal diese Zone die endgültige Haltestelle sein. Viele Trader sind daran gewöhnt zu glauben, dass Bitcoin seinen Preis unbegrenzt steigern wird, oder sie orientieren sich einfach an der Strategie. Schließlich fällt es schwer zu glauben, dass ein milliardenschweres Unternehmen nicht versteht, was hinter seiner Strategie des dauerhaften Aufkaufs von „digitalem Gold“ steckt. Wir sind jedoch der Ansicht, dass Bitcoin problemlos auf die Niveaus von 2022 fallen könnte. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Bitcoin weder physisches Gold noch ein realer Vermögenswert ist, der durch Unternehmen oder Immobilien gedeckt wird. Es gibt derzeit keine technischen Anzeichen für ein Ende des Abwärtstrends bei Ethereum und Bitcoin.

In der Zwischenzeit schlagen Experten weiterhin Alarm. Die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs geht nun bereits seit sechs Wochen in Folge zurück, wobei die kumulierten Kapitalabflüsse 6 Milliarden US-Dollar übersteigen. Wäre dies ein einmaliger Abfluss, müsste man möglicherweise nicht in Panik verfallen. Doch es hat sich ein klarer Abwärtstrend herausgebildet. Institutionelles Kapital fließt weiterhin in Aktien von Technologieunternehmen, in den KI-Sektor und in Aktienindizes. Wir sind der Meinung, dass gerade dieser Umstand den Glauben des großen Kapitals an einen bullischen Trend in naher Zukunft am besten illustriert.

Zur Erinnerung: Der aktuelle Bitcoin-Preis liegt etwa 15.000 US-Dollar unter seinen Mining-Kosten. Viele Miner sind gezwungen, die geminten Coins zu verkaufen, um ihre Ausgaben zu decken. Ein Teil der Mining-Unternehmen orientiert sich in Richtung KI-Sektor um. Unserer Ansicht nach ist Bitcoin zu einem zu teuren Instrument geworden. Je höher der Preis eines Instruments, desto geringer die Nachfrage danach. Je höher der Preis eines Instruments, desto geringer sein Potenzial für weiteres Wachstum. So ist es derzeit beispielsweise extrem schwer, von Bitcoin Wachstumsraten im dreistelligen Prozentbereich zu erwarten, die vor 5–10 Jahren noch durchaus normal waren.

Miner und Institutionen verkaufen Bitcoin

Handelsempfehlungen für BTC/USD:

Bitcoin bildet weiterhin einen vollwertigen Abwärtstrend und eine Korrektur dagegen aus. Wir rechnen weiterhin mit einem Rückgang mit Ziel bei 57.500 US-Dollar (dem 61,8%-Fibonacci-Niveau des dreijährigen Aufwärtstrends), und es gibt nach wie vor keine Anzeichen für den Beginn eines Aufwärtstrends. Das letzte bärische FVG-Muster hat sich im Bereich von 68.000 bis 70.700 US-Dollar gebildet und macht diese Zone in den kommenden Wochen zu einem POI für Short-Positionen. Auf dem 4-Stunden-Chart könnte die Kryptowährung in Kürze in eine bullische Korrektur eintreten; wer gegen den Trend handeln möchte, kann daher aus bullischen Mustern heraus nach kleineren Long-Positionen suchen. Die Korrektur kann jedoch jederzeit enden.

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Handelsempfehlungen für ETH/USD:

Auf dem Tageschart ist weiterhin die Ausbildung eines Abwärtstrends zu sehen, der im August des vergangenen Jahres begonnen hat. Das zentrale Verkaufssignal bleibt der bärische Order Block auf dem Wochen-Chart. Wir gehen nicht davon aus, dass der aktuelle Abwärtstrend beendet ist, da es weder für Bitcoin noch für Ethereum Anzeichen für sein Ende gibt. In naher Zukunft könnte Ethereum seine Abwärtsbewegung wieder aufnehmen, mit Zielen bei 1.391 und 788 US-Dollar, falls Bitcoin auf das bärische FVG im Tageszeitraum reagiert. Bis dies geschieht, können auf dem 4-Stunden-Chart aus bullischen Mustern heraus kleinere Long-Positionen in Betracht gezogen werden. Der Markt hat zwar auf das letzte bullische FVG reagiert, aber das Wachstum ist sehr schwach. Trader sollten bedenken, dass eine Korrektur lediglich eine Korrektur ist; es ist deutlich besser, in Trendrichtung zu handeln.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

CHOCH – Bruch der Trendstruktur.

Liquidity – Stop-Loss- und Pending Orders, die Market Maker zum Aufbau ihrer Positionen nutzen.

FVG – Bereich der Preisineffizienz. Der Preis bewegt sich durch solche Zonen sehr schnell, was auf ein vollständiges Fehlen einer Marktseite hinweist. Anschließend neigt der Preis dazu, in diese Bereiche zurückzukehren und auf sie zu reagieren, um den Haupttrend fortzusetzen.

IFVG – Umgekehrter Bereich der Preisineffizienz. Nach einer Rückkehr in einen solchen Bereich reagiert der Preis nicht darauf, sondern durchbricht ihn impulsiv und testet ihn anschließend von der anderen Seite.

OB – Order Block. Die Kerze, auf der der Market Maker eine Position eröffnet hat, um Liquidität einzusammeln und anschließend eine eigene Position in die entgegengesetzte Richtung aufzubauen.

Analyst InstaForex
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