Trade Breakdown und Trading-Empfehlungen für das Britische Pfund
Ein Preistest von 1,3195 erfolgte in dem Moment, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Dies bestätigte einen gültigen Einstiegspunkt für Short-Positionen im Pfund; eine nennenswerte Abwärtsbewegung blieb jedoch aus.
Das Pfund zeigte bemerkenswerte Widerstandskraft trotz der wichtigsten politischen Nachricht des Tages – der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer. Die Reaktion der Finanzmärkte auf dieses Ereignis fiel überraschend verhalten aus, und dafür gibt es einen einfachen Grund: Der Rücktritt war weitgehend im Voraus eingepreist. Der Markt scheint das mögliche Szenario eines Führungswechsels bereits vollständig berücksichtigt zu haben, was es der Währung ermöglichte, ihre Position zu behaupten. Die weitere Entwicklung des Britischen Pfunds wird vom breiteren Kontext abhängen – globalen Konjunkturtrends sowie den ersten Aussagen und Maßnahmen der neuen Führung, die erst noch bestimmt wird.
Während der US-Handelssitzung werden ebenfalls keine Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten veröffentlicht, sodass sich der Fokus auf die Äußerungen des FOMC-Mitglieds Christopher Waller verlagern wird. Besonders interessant werden seine Kommentare zur jüngsten Hinwendung der Fed zu einem restriktiveren Ton sein. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Tonlage seiner Aussagen. Jegliche Signale hinsichtlich einer Fortführung der straffen Geldpolitik oder im Gegenteil einer möglichen Lockerung könnten erhebliche Volatilität am Devisenmarkt auslösen. Darüber hinaus könnten Wallers Einschätzungen zu geopolitischen Entwicklungen, insbesondere zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus, ebenfalls Einfluss auf den US‑Dollar haben.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, das Pfund bei einem Einstiegspunkt um 1,3248 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 1,3281 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3281 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten). Eine starke Rally des Pfunds ist heute unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario #2: Ich ziehe den Kauf des Pfunds außerdem in Betracht, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,3221 kommt und sich der MACD-Indikator gleichzeitig im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3248 und 1,3281 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter die Marke von 1,3221 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen sollte. Das zentrale Ziel für Verkäufer liegt bei 1,3170. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte). Ein erneuter, starker Verkaufsdruck auf das Pfund ist heute eher unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich ziehe den Verkauf des Pfunds außerdem in Betracht, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,3248 kommt und sich der MACD-Indikator gleichzeitig im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtskorrektur auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3221 und 1,3170 ist dann zu erwarten.

Was im Chart dargestellt ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments.
- Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für eine manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursanstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments.
- Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. Zone für eine manuelle Gewinnmitnahme, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator – beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, sich auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu stützen.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Händler sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenereignissen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.