Analyse der Trades und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Test der Marke von 161,84 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 161,84 aktivierte Sell Scenario No. 2, doch das Paar konnte daraus keinen nennenswerten Rückgang entwickeln.
Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun auf die bevorstehende Veröffentlichung einer Reihe wichtiger US‑makroökonomischer Indikatoren, die die Richtung des Dollars vorgeben und den Ton für USD/JPY bestimmen werden. Im Fokus stehen die BIP-Daten der USA für das erste Quartal 2026, die eine Einschätzung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums liefern. Bleibt der Wert unverändert, dürften Händler ihre Aufmerksamkeit auf den Core Personal Consumption Expenditures (Core PCE) Price Index richten. Dieser Indikator, das bevorzugte Inflationsmaß der Federal Reserve, beeinflusst direkt die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Geldpolitik. Die Entwicklung des Core PCE dürfte ein Schlüsselfaktor für die nächste Bewegung des US-Dollars sein. Ein starker Anstieg des Index könnte die hawkischen Erwartungen innerhalb der Fed verstärken und den Dollar entsprechend stützen. Umgekehrt könnte eine Abschwächung des Indikators zusätzliche Argumente für Entscheidungsträger liefern, die eine lockerere Ausrichtung bevorzugen, und damit Druck auf die US‑Währung ausüben.
Zusätzliche Hinweise liefern die Daten zu Veränderungen bei den persönlichen Einkommen und Ausgaben. Diese Indikatoren vermitteln ein detaillierteres Bild der Konsumaktivität und der finanziellen Lage der US‑Haushalte, die nach wie vor zu den wichtigsten Wachstumstreibern der amerikanischen Wirtschaft zählen. Allerdings dürften nur außergewöhnlich schwache US‑Daten nennenswerten Druck auf den ausgeprägt starken Aufwärtstrend bei USD/JPY ausüben.
Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Scenario No. 1 und Scenario No. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute beim Erreichen des Einstiegspunkts um 161,95 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 162,19 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,19 beabsichtige ich, Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus. Weitere Kursgewinne des Währungspaares dürften heute eher begrenzt bleiben.
Wichtig! Vor dem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, wenn das Niveau von 161,80 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bullische Trendwende auslösen. In diesem Fall ist mit einem Anstieg in Richtung der Gegenmarken bei 161,95 und 162,19 zu rechnen.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute nach einem Durchbruch unter das Niveau von 161,80 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 161,51 sein, wo ich vorhabe, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar im Anschluss Long-Positionen in Gegenrichtung in Erwägung zu ziehen, mit einem Ziel einer Erholung um 20–25 Punkte. Der Druck auf das Paar könnte heute im Falle einer Intervention der Zentralbank zurückkehren.
Wichtig! Vor dem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, wenn das Niveau von 161,95 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bärische Trendwende auslösen. In diesem Fall ist mit einem Rückgang in Richtung der Gegenmarken bei 161,80 und 161,51 zu rechnen.

Anmerkungen zum Chart:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – das geschätzte Kursniveau, an dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – das geschätzte Kursniveau, an dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig. Einsteiger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt höchste Vorsicht walten lassen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten aus dem Markt zu bleiben, um sich nicht starken Kursschwankungen auszusetzen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihre gesamte Einzahlung sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie große Positionen handeln, ohne ein angemessenes Money-Management anzuwenden.
Beachten Sie, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die sich ausschließlich auf die aktuelle Marktsituation stützen, sind für einen Intraday-Händler grundsätzlich eine Verluststrategie.