Handelsanalyse und Trading-Empfehlungen für den japanischen Yen
Der Test der Marke von 160,72 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 160,72 aktivierte Szenario Nr. 2 für Dollar-Käufe und führte zu einem Anstieg des Paares um 30 Punkte.
Die US-Märkte legen heute eine Pause ein: In den Vereinigten Staaten wird Independence Day gefeiert, was bedeutet, dass Börsen und die meisten Handelsplattformen geschlossen sind. Für den Devisenmarkt ist das Ausbleiben der US-Session ein klarer Einflussfaktor: Ohne den Hauptpool der Marktteilnehmer nimmt die Liquidität ab, und die Kursschwankungen fallen geringer aus. Unter solchen Bedingungen dürfte die zweite Tageshälfte für den Dollar ruhig und ereignislos verlaufen, ohne klare Impulse für größere Bewegungen. Der japanische Yen wird in diesem Umfeld in erster Linie von der asiatischen Handelssession bestimmt bleiben: Nach deren Ende wird das Währungspaar USD/JPY voraussichtlich in einer engen Spanne stagnieren, da der Wegfall der US-Liquidität die wichtigste Quelle der Volatilität für das Paar beseitigt. Ein Eingreifen der japanischen Aufsichtsbehörden kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, sodass weitere Währungsinterventionen zur Stärkung des Yen nicht vollständig ausgeklammert werden sollten.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich weiterhin vor allem auf die Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Ich plane heute den Kauf von USD/JPY, wenn der Kurs den Bereich um 161,24 erreicht (grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 162,18 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 162,18 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 30–35 Punkten zurück von diesem Niveau). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, aber eher begrenzt. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem den Kauf von USD/JPY, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 160,83 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur führen. Ein Anstieg in Richtung 161,24 und 162,18 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane den Verkauf von USD/JPY nach einem Durchbruch unter 160,83 (rote Linie im Chart), was zu einem starken Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 160,00. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (ich rechne mit einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten). Der Verkaufsdruck könnte heute zurückkehren, falls die Zentralbank interveniert. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade begonnen hat, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem den Verkauf von USD/JPY, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 161,24 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur führen. Ein Rückgang in Richtung 160,83 und 160,00 ist dann zu erwarten.

Was im Chart dargestellt ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Instruments
- Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. manueller Ausstiegspunkt, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Instruments
- Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. manueller Ausstiegspunkt, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – Handelsentscheidungen sollten überkaufte und überverkaufte Zonen berücksichtigen
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten beim Einstieg in den Markt sehr vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie während Nachrichtenveröffentlichungen handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein vernünftiges Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind von vornherein eine zum Scheitern verurteilte Intraday-Strategie.