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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 13. Juli? Einfache Tipps und Transaktionsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-07-13T04:41:52

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 13. Juli? Einfache Tipps und Transaktionsanalyse für Einsteiger

Analyse der Freitagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 13. Juli? Einfache Tipps und Transaktionsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD hat im Verlauf des Freitagshandels die aufsteigende Trendlinie nach unten durchbrochen, während die absteigende Trendlinie weiterhin relevant blieb. Damit befindet sich das Paar deutlich näher an einer neuen Abwärtsbewegung als an einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends. Es ist anzumerken, dass die europäische Gemeinschaftswährung bereits seit über zwei Wochen steigt, in diesem Zeitraum jedoch nur um 130 Pips zulegen konnte. Unabhängig von der geopolitischen, fundamentalen und makroökonomischen Nachrichtenlage bleibt die Marktstimmung „bärisch“. Am Freitag gab es weder in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den USA noch in der Europäischen Union nennenswerte Ereignisse. Entsprechend fehlten den Tradern den ganzen Tag über Impulse zum Handeln. Am Samstag wurde bekannt, dass sich der Konflikt im Nahen Osten erneut „entzünden“ könnte, nachdem Iran abermals Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen und Angriffe auf amerikanische Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait gestartet hatte. Solche Entwicklungen überraschen jedoch mittlerweile kaum noch jemanden. Nach der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding zwischen Iran und den USA hat sich nichts grundlegend verändert. Am Sonntag kündigte Teheran erneut die Schließung der Straße von Hormus an.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 13. Juli? Einfache Tipps und Transaktionsanalyse für Einsteiger

Am Freitag wurden im 5-Minuten-Chart keine beachtenswerten Handelssignale generiert. Erst gegen Ende des Tages konsolidierte sich der Kurs unterhalb der Unterstützungszone von 1,1420–1,1432, und zu Beginn der neuen Woche ist eine Fortsetzung des Rückgangs in Richtung der Zielzone von 1,1354–1,1363 zu erwarten. Allerdings war es in der Nacht auf Montag bzw. am Übergang zwischen den beiden Wochen äußerst schwierig, Positionen zu eröffnen. Unserer Ansicht nach sollten Anfänger auf neue Handelssignale warten.

Handel am Montag:

Im Stunden-Chart besteht seit zwei Monaten ein Abwärtstrend, und in den vergangenen Wochen war lediglich eine schwache Aufwärtskorrektur zu beobachten. Da die Aufwärtstrendlinie gebrochen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Rückgang des Euro wieder aufgenommen wird. Die Geopolitik könnte dabei als Hintergrundunterstützung für die US‑Währung fungieren.

Am Montag können Anfänger Short-Positionen mit Ziel 1,1354–1,1363 eröffnen, sofern der Kurs von der Zone 1,1420–1,1432 nach unten abprallt. Long-Positionen können mit Ziel 1,1420–1,1432 eröffnet werden, wenn der Kurs von der Zone 1,1354–1,1363 nach oben abprallt.

Im 5-Minuten-Chart sind die Marken 1,1292, 1,1354–1,1363, 1,1420–1,1432, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754 und 1,1830–1,1837 relevant. Am Montag sind in der Europäischen Union und in den Vereinigten Staaten keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen angesetzt. Daher könnte die Volatilität erneut gering ausfallen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit es dafür braucht, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder gar keine. Technische Levels können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärungen zu den Charts:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele bei der Eröffnung von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen von Signalen.

Die roten Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (aus dem Wirtschaftskalender) können die Bewegung eines Währungspaars stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit maximaler Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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