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FX.co ★ Worauf sollte man sich am 17. Juli konzentrieren? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

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Analysen:::2026-07-17T03:38:11

Worauf sollte man sich am 17. Juli konzentrieren? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Überblick über makroökonomische Berichte:

Worauf sollte man sich am 17. Juli konzentrieren? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Am Freitag stehen einige makroökonomische Veröffentlichungen an, von denen jedoch keine von größerer Bedeutung ist. In der Europäischen Union wird heute die zweite Schätzung der Inflation für Juni veröffentlicht, die sich voraussichtlich kaum von der ersten Schätzung unterscheiden wird. Im Vereinigten Königreich ist der makroökonomische Kalender heute leer. In den USA werden Daten zu Baubeginnen, Baugenehmigungen und dem Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan veröffentlicht. Unter all diesen Berichten lässt sich lediglich der Verbrauchervertrauensindex hervorheben, da er eine Marktreaktion auslösen könnte, falls der tatsächliche Wert deutlich von der Prognose abweicht.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Worauf sollte man sich am 17. Juli konzentrieren? Analyse grundlegender Ereignisse für Einsteiger

Am Freitag sind unter den fundamentalen Ereignissen keine nennenswerten Veröffentlichungen zu erwarten. Jüngste Reden von Vertretern des Federal Open Market Committee (FOMC) deuten auf eine Abschwächung des restriktiven Kurses der US-Notenbank hin, zumindest für die nächsten zwei Sitzungen. Die Inflation in den USA ist von 4,2 % auf 3,5 % zurückgegangen, was die Hoffnung auf weitere Rückgänge ohne Eingreifen der Federal Reserve nährt. In den kommenden Monaten dürfte die Fed kaum dazu neigen, die Leitzinsen eilig anzuheben. In diesem Fall verliert der Dollar eine weitere Stütze. Allerdings bleiben Inflation und Entscheidungen der Fed nach wie vor von den Ölpreisen und dem Konflikt im Nahen Osten abhängig.

Der geopolitische Hintergrund ist weiterhin stabil „bedingt positiv“. Iran und die USA haben ein Abkommen unterzeichnet; dennoch bleiben zu viele wichtige Fragen ungelöst. Insbesondere die „Atomfrage“, der Krieg zwischen dem Libanon und Israel sowie der Status der Straße von Hormus. Theoretisch könnte der Markt eine Wiederaufnahme eines umfassenden Krieges fürchten, doch dies reicht eindeutig nicht aus, damit der Dollar wieder deutlich an Stärke gewinnt. Schließlich haben Teheran und Washington den Verhandlungsprozess nicht vollständig abgebrochen. Jüngste Ereignisse im Nahen Osten zeigen die Fragilität jeglicher Waffenruhen zwischen den USA und Iran. Die Straße von Hormus ist derzeit erneut blockiert.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche könnten sich beide Währungspaare sehr träge bewegen, da heute keine wichtigen Ereignisse anstehen. Der Euro kann aus dem Bereich von 1,1461–1,1466 gehandelt werden, während das Britische Pfund aus dem Bereich von 1,3456–1,3476 gehandelt werden kann. Der Euro hat keinen deutlichen Anstieg verzeichnet und wirkt eher zu einer neuen Abwärtsbewegung geneigt, während das Britische Pfund sich seit drei Wochen in einem Aufwärtstrend befindet, heute jedoch seine Korrektur fortsetzen könnte.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit bewertet, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale generieren. Technische Niveaus können dann übersehen werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität gut ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) der Unterstützung und des Widerstands dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Devisenhandel sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jede Transaktion profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und das Üben eines konsequenten Risiko- und Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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