
USD/CAD zieht sich um etwa 25–30 Pips vom Wochenhoch zurück, das am Dienstag erreicht wurde. Die Kassakurse haben die positive Erholung, die bei 1,4000 – dem niedrigsten Stand seit dem 17. Juni – eingesetzt hatte, vorerst gestoppt, auch wenn weitere Rückgänge begrenzt erscheinen.

Der US‑Dollar gab leicht nach und unterbrach damit eine dreitägige Aufwärtsbewegung, da die Aussicht auf eine mögliche diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den USA und Iran die USD/CAD‑Notierung unter Druck setzte. US‑Außenminister Marco Rubio bestätigte, dass Washington zu einem Dialog mit Teheran bereit sei, betonte jedoch, dass jede Annäherung mit Veränderungen im Verhalten Irans in Bezug auf den globalen Handelsschiffsverkehr in der Straße von Hormus einhergehen müsse.

Gleichzeitig bleiben die Durchfahrten durch diese wichtige Wasserstraße aufgrund der anhaltenden militärischen Konfrontation zwischen den USA und Iran eingeschränkt. Die von Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Kräfte haben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien erklärt und damit das Risiko erheblicher Störungen der weltweiten Ölversorgung erhöht. Dies wiederum stützt einen Aufwärtstrend an den Ölmärkten, was dem traditionell rohstoffabhängigen kanadischen Dollar etwas Rückendeckung verschafft und zur Intraday-Korrektur im USD/CAD beiträgt.
Unterdessen könnten die Erwartungen weiterer Fed-Zinserhöhungen bis zum Jahresende, vor dem Hintergrund inflationsbedingter Sorgen durch steigende Energiepreise, die weitere Schwäche des US-Dollars begrenzen. In Kanada festigen schwache Verbraucherpreisdaten die Annahme, dass die Bank of Canada ihren Leitzins bis Ende 2026 unverändert lassen wird. Zudem könnten die von US-Präsident Donald Trump eingeführten neuen Zölle auf kanadische Waren Druck auf den kanadischen Dollar ausüben und den USD/CAD stützen.
Entsprechend ist es sinnvoll, auf anhaltende Verkäufe zu warten, bevor neue Short-Positionen eröffnet werden.
In Abwesenheit wichtiger Konjunkturdaten aus den USA und Kanada werden anstehende geopolitische Entwicklungen die Nachfrage nach dem US-Dollar bestimmen und die Ölpreise beeinflussen, wodurch sich kurzfristige Aufwärtschancen für den USD/CAD ergeben.
Aus technischer Sicht bewegen sich die Oszillatoren näher an der Neutralität. Die 200-Tage-SMA verläuft derzeit seitwärts, was mit einer Range-Bewegung im aktuellen Bereich übereinstimmt. Damit die Bullen die Kontrolle übernehmen können, müssen sie die 20-Tage-SMA überwinden. Der nächstgelegene Widerstand ist die 9-Tage-EMA. Die Unterstützung liegt am runden Niveau von 1,4000.
Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen für den heutigen Tag. Der US-Dollar hat gegenüber dem japanischen Yen die größte Stärke gezeigt.
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