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FX.co ★ GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Das Währungspaar legt eine Pause in seinem Rückgang ein

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Analysen:::2026-07-22T09:46:44

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Das Währungspaar legt eine Pause in seinem Rückgang ein

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Das Währungspaar legt eine Pause in seinem Rückgang ein

Am Mittwoch stoppte GBP/USD seinen vier Tage andauernden Rückgang. Die Kassakurse bleiben jedoch unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,3400, was darauf hindeutet, dass es noch zu früh ist, um zu bestätigen, dass die jüngste Korrektur vom höchsten Stand seit über zwei Monaten bereits abgeschlossen ist.

Der US‑Dollar legte nach einer vier Tage währenden Rallye, die ihn auf ein Ein-Wochen-Hoch geführt hatte, eine Pause ein, da die Erwartungen zunahmen, dass neue diplomatische Bemühungen zwischen den USA und dem Iran dazu beitragen könnten, die Energiepreise zu dämpfen und damit die Notwendigkeit einer noch restriktiveren Haltung der Federal Reserve zu verringern.

Diese Entwicklung stützt GBP/USD. Dennoch bleiben die geopolitischen Risiken erhöht, da die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran anhalten.

GBP/USD Kursanalyse und Prognose: Das Währungspaar legt eine Pause in seinem Rückgang ein

Gleichzeitig rechnen Marktteilnehmer weiterhin mit der Möglichkeit von mindestens einer zusätzlichen Zinserhöhung durch die Federal Reserve, da die Sorge wächst, dass höhere Energiepreise die Inflation anheizen könnten.

Nach der Schließung der Straße von Hormus verhängte die von Iran unterstützte Huthi-Bewegung eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien, was die Ölpreise auf neue Monatshochs trieb und die Inflationserwartungen weiter verstärkte.

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Trader bleiben auch weiterhin zurückhaltend, was aggressive Käufe des Britischen Pfunds angeht, da sie auf weitere Hinweise zur kurzfristigen Geldpolitik der Bank of England warten. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial von GBP/USD, während Anleger den finanzpolitischen Kurs des neuen britischen Premierministers Andy Burnham genau verfolgen und dabei besonders auf die Sensitivität des Marktes für britische Staatsanleihen achten, wo Burnham signalisiert hat, dass er möglicherweise größere „Flexibilität“ innerhalb der nationalen Fiskalregeln nutzen könnte.

Strategen bei Rabobank stellen fest, dass die Hauptquelle der Marktbesorgnis nach wie vor die Unsicherheit über die Finanzstrategie von Premierminister Burnham ist. Wie sie betonen, „ist weiterhin unklar, wie Burnham seine politische Agenda finanzieren will“, während Anleger auf den Zehnjahres-Finanzplan der Regierung warten, der voraussichtlich später in diesem Jahr vorgestellt wird. Rabobank hebt außerdem hervor, dass Burnham bereits angedeutet hat, mehr „Flexibilität“ innerhalb des fiskalischen Rahmens anwenden zu wollen – eine Haltung, die die Aufmerksamkeit der Anleger voraussichtlich auf die britische Finanzpolitik gerichtet halten wird.

Vor diesem Hintergrund verweist Rabobank auch auf die strukturellen Verwundbarkeiten der britischen Wirtschaft. „Das Vereinigte Königreich hat eine niedrige Sparquote und hohe Leistungsbilanzdefizite“, stellt die Bank fest und warnt, diese Faktoren könnten den Markt für britische Staatsanleihen besonders anfällig für negative Nachrichten machen. Auch wenn die Schuldenquote im Verhältnis zum BIP im Vereinigten Königreich nicht zu den höchsten unter den entwickelten Volkswirtschaften zählt, argumentiert Rabobank, dass der Markt für Staatsanleihen dort einer der sensibelsten gegenüber einer Verschlechterung des Vertrauens in die Finanzstrategie der Regierung sein dürfte.

Aus technischer Sicht bleibt GBP/USD unter dem 200‑Tage‑Simple Moving Average (SMA), der derzeit mit der psychologisch wichtigen Marke von 1,3400 zusammenfällt. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand würde den bullischen Ausblick untermauern und den Weg in Richtung der psychologischen Marke von 1,3500 eröffnen, mit einem Zwischenwiderstand bei 1,3480.

Gelingt es dem Währungspaar nicht, den 20‑Tage‑SMA zurückzuerobern, könnten die Kurse in Richtung 1,3340 fallen, gefolgt von der psychologischen Marke von 1,3300.

Die technischen Oszillatoren liefern weiterhin gemischte Signale, was darauf hindeutet, dass das Paar noch keinen klaren Richtungsbias etabliert hat.

Analyst InstaForex
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