
Aus technischer Sicht notiert XAU/USD weiterhin deutlich unter seinem 200-Tage Simple Moving Average (SMA) und bewegt sich nach wie vor in einem kurzfristigen Abwärtstrend innerhalb der etablierten Handelsspanne, die seit etwa einem Monat anhält. Diese Konsolidierung in einer engen Spanne nach dem jüngsten Rückgang untermauert zusätzlich den bärischen Ausblick für Gold.
Die Momentum-Indikatoren liefern derzeit keine klaren Signale für eine Erholung. Der MACD verbleibt im negativen Bereich, auch wenn sein Histogramm leicht positiv ist, während der Relative Strength Index (RSI) bei 47,00 liegt und damit knapp unter der neutralen Marke von 50 verharrt, was auf ein schwaches Kaufinteresse hindeutet. Dies deutet darauf hin, dass etwaige Erholungsversuche voraussichtlich durch anhaltenden Verkaufsdruck begrenzt bleiben.
Die obere Begrenzung der Handelsspanne bei 4.200 US-Dollar fungiert weiterhin als nächster wichtiger Widerstandsbereich. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke könnte Gold in Richtung seines 200-Tage Simple Moving Average treiben, der sich derzeit im Bereich von 4.500 US-Dollar befindet. Käufer müssten diese technische Hürde überwinden, um den vorherrschenden Abwärtstrend zu schwächen und den Weg für weitere Kursgewinne zu ebnen.
Auf der anderen Seite liegt die unmittelbare Unterstützung im jüngsten Bereich von 3.980–4.000 US-Dollar, wo zuvor Kaufinteresse aufgekommen war. Ein Tagesschlusskurs unterhalb dieser Zone würde als neues bärisches Signal gewertet werden und XAU/USD mangels klar definierter Unterstützungsniveaus für weitere Verluste anfällig machen.