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FX.co ★ EUR/USD – 10. August: Der Dollar bleibt stabil

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Analysen:::2026-08-10T14:11:37

EUR/USD – 10. August: Der Dollar bleibt stabil

Das Währungspaar EUR/USD vollzog am Freitag eine Umkehr zugunsten des Euro und konsolidierte sich oberhalb des 76,4%-Retracement-Levels bei 1,1551. Damit kann sich die Aufwärtsbewegung in dieser Woche in Richtung des nächsten Retracement-Levels von 100,0% bei 1,1620 fortsetzen. Eine Konsolidierung des Paares unterhalb von 1,1551 würde die US-Währung begünstigen und einen Rückgang in Richtung des 61,8%-Fibonacci-Levels bei 1,1507 unterstützen.

EUR/USD – 10. August: Der Dollar bleibt stabil

Die Wellensituation im Stundenchart bleibt „bullisch“. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle hat zwar das vorherige Tief unterschritten, aber die jüngste Aufwärtswelle hat auch das vorherige Hoch durchbrochen. Die geopolitische Entwicklung hat die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormus geweckt, während Iran, die USA und Oman Gespräche über die Kontrolle der strategisch wichtigen Meerenge führen. Damit wirken die geopolitischen Faktoren derzeit nicht zugunsten des Dollars, während die „hawkischen“ Markterwartungen in Bezug auf die Geldpolitik des FOMC nachlassen.

Der Nachrichtenhintergrund zwang die Bären am Freitag erneut zum Rückzug, während der US‑Dollar einen weiteren Schlag einstecken musste. Der Arbeitsmarkt zeigte nicht nur einige Anzeichen von Schwäche, sondern fiel unter die Nulllinie in den negativen Bereich. Mit anderen Worten: Im Juli wurden überhaupt keine neuen Arbeitsplätze geschaffen; ihre Zahl verringerte sich im Vergleich zum Vormonat sogar um 23.000. Dies sollte richtig verstanden werden. Arbeitsplätze können zwar geschaffen werden, aber ihre Gesamtzahl kann nicht jeden Monat unbegrenzt steigen. Es gibt immer einen natürlichen Abbau von Stellen, der nirgendwo direkt erfasst wird. Damit die Arbeitslosenquote nicht steigt, muss die Zahl der jeden Monat neu geschaffenen Stellen daher mehr als 100.000 betragen. Derzeit sehen wir jedoch eine paradoxe Situation: Die Arbeitslosenquote sinkt, obwohl kaum noch neue Arbeitsplätze entstehen. Auf jeden Fall konnte der Nonfarm-Payrolls-Bericht selbst die größten Befürworter der US‑Währung nicht überzeugen. Gleichzeitig hat der Dollar jedoch nicht stark nachgegeben. Er setzte lediglich seine Abwärtsbewegung fort. Der Freitag hätte für den Dollar deutlich schlechter ausgehen können.

EUR/USD – 10. August: Der Dollar bleibt stabil

Im 4-Stunden-Chart hat sich das Paar oberhalb des abwärtsgerichteten Trendkanals stabilisiert. Dies deutet nicht nur auf einen „bullischen“ Angriff hin, sondern auf einen voll ausgeprägten „bullischen“ Vorstoß und Trend. Eine Konsolidierung des Kurses oberhalb des 76,4%-Fibonacci-Levels bei 1,1514 würde eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des 61,8%-Retracement-Levels bei 1,1578 ermöglichen. In keinem der Indikatoren sind neue aufkommende Divergenzen zu beobachten.

Commitments of Traders (COT) Report:

EUR/USD – 10. August: Der Dollar bleibt stabil

In der jüngsten Berichtsperiode schlossen professionelle Trader 3.128 Long-Positionen und 17.484 Short-Positionen. In den sieben Wochen im Februar und März ist der überwältigende Vorteil der Bullen aufgrund des Kriegs im Iran verpufft, während sich das Bild in den vergangenen neunzehn Wochen angesichts der vermeintlichen Waffenruhe und der Markthoffnungen auf ein Kriegsende wieder stärker ausgeglichen hat. Die Gesamtzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen liegt derzeit bei 202.000, während die Short-Positionen bei 260.000 stehen. Die Bären übernehmen damit erneut die Führung.

Insgesamt zeigen große Marktteilnehmer langfristig weiterhin eine klare Präferenz für den Euro. Zweifellos beeinflussen die verschiedensten Ereignisse rund um den Globus, von denen es in den vergangenen Jahren reichlich gab, die Stimmung der Investoren. Der Markt beobachtet derzeit insbesondere die Lage im Nahen Osten aufmerksam, wo der Krieg immer wieder endet und dann erneut aufflammt. Zunächst ignorierte der Markt die Tatsache der Waffenruhe und anschließend auch die Wiederaufnahme der Kriegshandlungen. Damit bestimmt die Geopolitik nicht mehr allein das Schicksal des Dollar.

Wirtschaftskalender für die USA und die Europäische Union:

Am 10. August enthält der Wirtschaftskalender keine nennenswerten Veröffentlichungen. Das wirtschaftliche Umfeld wird die Marktstimmung am Montag nicht beeinflussen.

EUR/USD Prognose und Trading-Empfehlungen:

Käufe des Währungspaares waren nach einer Konsolidierung oberhalb von 1,1551 im Stundenchart mit einem Ziel bei 1,1620 möglich. Diese Positionen können derzeit weiter gehalten werden. Verkäufe des Paares sind nach einem Stundenschlusskurs unterhalb von 1,1551 mit Zielzonen bei 1,1507 und 1,1472 möglich.

Die Fibonacci-Niveaus sind im Stundenchart von 1,1620 bis 1,1325 und im 4-Stunden-Chart von 1,1411 bis 1,1850 eingezeichnet.

Analyst InstaForex
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