Handelsrückblick und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Test der Marke von 159,22 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Dollars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich nicht verkauft.
In der zweiten Tageshälfte steht die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung im Mittelpunkt, bei der drei Ausschussmitglieder eine Zinserhöhung forderten. Das Dokument wird Details dieser Diskussion offenlegen, und der Markt wird nach Bestätigungen dafür suchen, wie ausgeprägt der hawkische Kurs der Notenbank tatsächlich ist. Ein hawkischer Ton im Protokoll könnte die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben treiben und den Dollar stärken, da die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik zunehmen, während eine weichere Formulierung den Dollar dagegen schwächen würde. Für den Yen birgt ein hawkisches Ergebnis das Risiko weiterer Schwäche, da es die Lücke in der Geldpolitik zwischen der Fed, wo bereits Forderungen nach einer Zinserhöhung laut geworden sind, und der deutlich vorsichtigeren Bank of Japan vergrößert. Dieser Unterschied belastet derzeit die japanische Währung, und eine Bestätigung eines hawkischen Kurses im Protokoll könnte das Währungspaar USD/JPY weiter nach oben treiben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,18 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 159,48 (die dickere grüne Linie im Chart). Um 159,48 herum werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Das Währungspaar könnte heute steigen, aber das Aufwärtspotenzial ist eher begrenzt. Wichtig! Vor dem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 158,91 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,18 und 159,48 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 158,91 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen sollte. Das Hauptziel für Verkäufer wird 158,60 sein. An diesem Punkt werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird zurückkehren, falls die Zentralbank interveniert. Wichtig! Vor dem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 159,18 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,91 und 158,60 ist zu erwarten.

Was das Chart zeigt
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.
- Breite grüne Linie – das erwartete Kursniveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.
- Breite rote Linie – das erwartete Kursniveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator. Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten bleibt man am besten außerhalb des Marktes, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kontoguthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader im Grunde genommen eine Verluststrategie.