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FX.co ★ Was gibt es am 3. September zu beachten? Ein Leitfaden zu fundamentalen Ereignissen für Einsteiger

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Analysen:::2026-09-03T02:42:36

Was gibt es am 3. September zu beachten? Ein Leitfaden zu fundamentalen Ereignissen für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Veröffentlichungen:

Was gibt es am 3. September zu beachten? Ein Leitfaden zu fundamentalen Ereignissen für Einsteiger

Für Donnerstag sind relativ wenige makroökonomische Veröffentlichungen angesetzt. Die meisten sind von untergeordneter Bedeutung. So werden beispielsweise Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Eurozone und die USA die zweiten Schätzungen der Einkaufsmanagerindizes (PMI) für den Dienstleistungssektor im August veröffentlichen. Diese Datenveröffentlichungen dürften kaum nennenswerte Marktreaktionen auslösen. In den USA werden zudem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor publiziert. Der ISM-Services-Index ist der wichtigste Bericht des Tages, auf den Händler reagieren könnten – doch selbst hier ist eine starke Marktreaktion eher unwahrscheinlich.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Was gibt es am 3. September zu beachten? Ein Leitfaden zu fundamentalen Ereignissen für Einsteiger

Zu den fundamentalen Ereignissen am Donnerstag gehören Reden der Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Federal Reserve, Beth Hammack und Christopher Waller. Zur Erinnerung: Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh hat die Vorgaben für öffentliche Äußerungen der Notenbanker verschärft, und es ist ihnen nun untersagt, sich zu möglichen künftigen Änderungen des Leitzinses zu äußern. Daher bezweifeln wir stark, dass Hammack oder Waller eine klare Prognose für die September-Sitzung abgeben werden. Der Markt muss weiter darüber spekulieren, wie sich die Fed im September entscheiden wird, und die Erwartungen für diesen Termin ändern sich laufend.

Der geopolitische Hintergrund bleibt besorgniserregend. Die USA und Iran verhandeln derzeit nicht; die Straße von Hormus ist weiterhin ganz oder teilweise blockiert; die jemenitischen Huthi setzen ihre Blockade gegen Saudi-Arabien fort. Donald Trump hat beschlossen, eine beispiellose wirtschaftliche Kampagne zur Schwächung Irans zu führen und droht, alle Länder zu sanktionieren, die in irgendeiner Form mit Iran interagieren. Bislang hat jedoch niemand Trumps Plan, Iran zu „zerstören“, öffentlich unterstützt, und ob er überhaupt umgesetzt wird, ist unklar. Fest steht, dass die USA erstmals seit einem Monat wieder Angriffe auf Abschussstellungen in der Nähe der Straße von Hormus geflogen haben, worauf Iran mit der Ankündigung einer Militäroperation gegen die USA und deren regionale Verbündete reagierte. Die Spannungen im Nahen Osten nehmen erneut zu.

Gesamtfazit:

Am vorletzten Handelstag der Woche könnten die Währungspaare erneut eher ruhig verlaufen. Der Euro kann heute aus dem Bereich 1,1584–1,1594 gehandelt werden, das Pfund aus dem Bereich 1,3456–1,3476. Insgesamt können sich die Rückgänge beim Euro und beim Pfund fortsetzen, da sich die technischen Trends beider Paare nach unten gedreht haben – doch morgen werden die US Nonfarm Payrolls und die Arbeitslosenquote veröffentlicht, und diese Daten können die Markstimmung und die Einschätzung des Dollars stark beeinflussen.

Wichtige Regeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals bemisst sich an der Zeit, die für seine Ausbildung (Abpraller oder Ausbruch) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn auf einem bestimmten Niveau aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle folgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Paar zahlreiche Fehlsignale generieren oder auch überhaupt keine. Technische Levels können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Auf dem Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur genutzt werden, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (innerhalb von 5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf Sie in den Charts achten sollten:

Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades dienen oder als Quelle von Signalen fungieren.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend veranschaulichen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung von Währungspaaren stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt vorübergehend verlassen, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

Analyst InstaForex
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