Handelsanalyse und Ratschläge für den Euro
Der Preistest von 1,0482 in der ersten Tageshälfte fand statt, als der MACD-Indikator sich bereits merklich von der Nulllinie nach unten bewegt hatte, was das Abwärtspotenzial des Euro einschränkte – insbesondere im Rahmen des Aufwärtstrends der vergangenen Woche. Deshalb habe ich den Euro nicht verkauft, und es stellte sich als die richtige Entscheidung heraus. Ich habe keine anderen gültigen Einstiegspunkte auf dem Markt gesehen.
Nachrichten aus der Eurozone hatten wenig Einfluss auf die Kursentwicklung des Euro, da die Daten weitgehend den Prognosen der Ökonomen entsprachen. Der Fokus des Marktes liegt weiterhin auf dem Treffen der Eurogruppe, bei dem das Augenmerk auf Finanzstabilität und Strategien zur wirtschaftlichen Erholung sowie auf die Situation hinsichtlich einer möglichen Lösung des Russland-Ukraine-Konflikts gerichtet ist. Händler suchen auch nach Hinweisen auf die nächsten Schritte der Europäischen Zentralbank in Bezug auf Inflationskontrolle und Geldpolitik. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen und der Energiekrise könnte jede Ungewissheit bei den Entscheidungen der Eurogruppe Volatilität auf den Devisenmärkten auslösen. Investoren werden genau auf den Ton der Stellungnahmen und die vorgeschlagenen konkreten Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen achten.
Später heute gibt es keine bedeutenden Wirtschaftsveröffentlichungen aus den USA, sodass die Aufmerksamkeit auf die Reden der FOMC-Mitglieder Patrick T. Harker und Michelle Bowman gelenkt wird. Investoren werden nach Hinweisen auf die zukünftige Geldpolitik suchen, insbesondere hinsichtlich potenzieller Zinssenkungen und den wirtschaftlichen Aussichten der Fed. Angesichts der jüngst gemischten Wirtschaftsdaten sucht der Markt nach Klarheit über die nächsten Schritte der Fed. Jegliche Meinungsverschiedenheiten unter den Fed-Vertretern könnten die Marktvolatilität erhöhen.
Für die Intraday-Handelsstrategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario #1 und Szenario #2 konzentrieren.

Kaufsignal
Szenario #1: Kauf von EUR/USD bei 1,0502 (grüne Linie im Diagramm) mit einem Ziel von 1,0526. Bei 1,0526 plane ich den Ausstieg und den Verkauf des Euro in die entgegengesetzte Richtung, in Erwartung eines Rückgangs um 30-35 Punkte. Der Aufwärtstrend könnte sich heute fortsetzen.Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und zu steigen beginnt.
Szenario #2: Ich plane auch den Kauf von EUR/USD, wenn der Preis zweimal auf 1,0475 testet, während der MACD-Indikator im überverkauften Bereich liegt. Diese Konstellation wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und wahrscheinlich eine bullische Umkehr auslösen. Erwartete Ziele: 1,0502 und 1,0526.
Verkaufssignal
Szenario #1: Verkauf von EUR/USD bei 1,0475 (rote Linie im Diagramm) mit einem Ziel von 1,0449. Bei 1,0449 werde ich aussteigen und in die entgegengesetzte Richtung kaufen, in Erwartung eines Anstiegs um 20-25 Punkte. Der Abwärtsdruck auf das Paar könnte jederzeit zurückkehren.Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und zu sinken beginnt.
Szenario #2: Ich plane auch den Verkauf von EUR/USD, wenn der Preis zweimal auf 1,0502 testet, während der MACD-Indikator im überkauften Bereich liegt. Dies wird das Aufwärtspotenzial begrenzen und wahrscheinlich eine bärische Umkehr auslösen. Erwartete Ziele: 1,0475 und 1,0449.

Diagrammerläuterung
- Dünne grüne Linie: Einstiegspreis für den Kauf.
- Dicke grüne Linie: Ungefährer Preis für die Festlegung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- Dünne rote Linie: Einstiegspreis für den Verkauf.
- Dicke rote Linie: Ungefährer Preis für die Festlegung von Take Profit oder das manuelle Sichern von Gewinnen, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
- MACD-Indikator: Beim Eintritt in den Markt sollten überkaufte und überverkaufte Bedingungen berücksichtigt werden.
Wichtige Hinweise für Anfänger-Trader
- Seien Sie sehr vorsichtig bei der Entscheidungsfindung zum Einstieg. Vor wichtigen fundamentalen Berichten ist es am besten, sich vom Markt fernzuhalten, um unerwartete Volatilität zu vermeiden.
- Beim Handel während wichtiger Nachrichten sollten immer Stop-Loss-Orders verwendet werden, um Verluste zu minimieren. Ohne diese könnte Ihr Konto sehr schnell ausgelöscht werden, insbesondere beim Handel mit großen Volumen.
- Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die auf kurzfristigen Marktbedingungen basieren, sind für Intraday-Händler eine verlustbringende Strategie.