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FX.co ★ US Markt-Nachrichtenübersicht für den 2. April

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Analyse Nachrichten:::2025-04-02T10:44:48

US Markt-Nachrichtenübersicht für den 2. April

Johnson & Johnson erlitt einen schweren Rückschlag, als ein Richter einen Vergleich über 10 Milliarden Dollar in Bezug auf Talkum-Ansprüche ablehnte, was dazu führte, dass die Aktien des Unternehmens um 7,6% fielen.

US Markt-Nachrichtenübersicht für den 2. April

Die Marktteilnehmer müssen eine Reihe wirtschaftlicher Daten verdauen, bevor Donald Trump seine Rede zu Zöllen hält. Die Investoren sind auf seine Ankündigung so gespannt wie auf eine wichtige Premiere. Fluggesellschaften erlebten einen Absturz, nachdem Analysten von Jefferies ihre Bewertungen herabgestuft hatten – es wirkte mehr wie ein Crash als nur ein Rückgang. Auch Johnson & Johnson hatte kein Glück: Ein Richter lehnte den bescheidenen Vergleich in Höhe von 10 Milliarden Dollar im Talk-Fall ab, und die Aktie des Unternehmens ging bergab. Unterdessen zeigten die US-Aktienindizes ein wirklich gemischtes Bild: Der Dow fiel um 0,03 %, während der S&P 500 um 0,38 % zulegte und der Nasdaq um 0,87 % anstieg.

Alle warten auf den Moment, in dem US-Präsident Donald Trump endlich seine Zollpläne im Rosengarten des Weißen Hauses enthüllen wird – und zwar am 2. April, genau um 16:00 Uhr Eastern Time. Investoren schwanken zwischen Hoffnung und Angst: Es besteht die Möglichkeit, dass neue Zollüberraschungen die Konjunktur bremsen und die Inflation anheizen könnten. Auch wenn Trump alles klärt, wird er den Märkten wahrscheinlich nicht viel mehr Klarheit bringen: Geopolitik, Handelspartner und wirtschaftliche Konsequenzen gleichen immer noch einem Blick in die Kristallkugel. Mehr Details hier.

Die US-Aktienindizes schlossen gestern gemischt, wobei der S&P 500 um 0,38 % und der Nasdaq um 0,87 % zulegten, während der Dow um 0,04 % fiel.

US Markt-Nachrichtenübersicht für den 2. April

Die maßgeblichen US-Aktienindizes zeigten gestern eine gemischte Performance: Der S&P 500 stieg um 0,38 %, der Nasdaq 100 legte um starke 0,87 % zu, während der Dow Jones eine Pause einzulegen schien und leicht um 0,04 % nachgab.

Unterdessen startete Asien mit schlechter Laune in den Tag: Händler im Osten nahmen eine defensive Haltung ein, in Erwartung der Rede von Donald Trump, während der er versprach, neue Gegenzölle vorzustellen. Vor diesem Hintergrund stiegen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen zum ersten Mal seit drei Tagen.

Da sich die europäischen und US-Futures nach unten bewegten, blieb der Dollar stabil, und Gold schwebte knapp unter seinem historischen Höchststand, schien die ganze Welt den Atem anzuhalten. Um 16:00 Uhr New Yorker Zeit wird erwartet, dass Trump seine "befreienden" Zölle ankündigt, die er sofort in Kraft treten lassen möchte. Der Präsident der Chicago Federal Reserve, Austan Goolsbee, hat bereits düster vor einem möglichen Rückgang der Konsumausgaben gewarnt, während der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, daran erinnerte, dass die US-Zölle dem internationalen Handel schaden könnten. Kurz gesagt, während die Welt sich auf die "Befreiung" vorbereitet, zittern die Märkte bereits. Weitere Details hier.

Der S&P 500 und der Nasdaq zeigten Widerstandskraft angesichts der erwarteten Zollerklärungen von Trump trotz negativer Wirtschaftsdaten und Stagflationsrisiken.

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Der April und das zweite Quartal an der Wall Street begannen, gelinde gesagt, mit Zweifeln. Die Finanzmärkte eröffneten heute mit einer optimistischen Note, wechselten jedoch schnell in eine bärische Stimmung: Die Märkte fielen fast unmittelbar nach der Eröffnung. Ursache war die Veröffentlichung des ISM Manufacturing Index, der unter den Erwartungen lag – 49,0, schwächer als die erwarteten 49,8 und zurückgegangen von den 50,3 im Februar. Die Produktionsaktivität verschlechterte sich im März, aber die Verbraucherpreise stiegen weiter – nun schon den zweiten Monat in Folge. Investoren begannen, sich leise Sorgen zu machen: geringere Aktivität, steigende Inflation und schwache Beschäftigung – ein perfekter Cocktail für Diskussionen über Stagflation.

Die Schwergewichte unter den Aktien eilten zur Rettung: Apple (+0,5%), Microsoft (+1,8%) und NVIDIA (+1,6%) halfen dabei, die Indizes zu heben und erinnerten alle daran, dass "Mega-Cap" kein bloßes Wort ist. Diese drei Giganten machen fast 20 % der Marktkapitalisierung des S&P 500 aus. Infolgedessen schlossen acht der elf Sektoren des Index im positiven Bereich: Angeführt wurde die Erholung von Konsumgütern (+1,1%), Kommunikationsdiensten (+1,0%) und Technologie (+1,0%). Der Gesundheits- und der Finanzsektor waren hingegen nicht in Stimmung – sie schlossen im roten Bereich. Staatsanleihen hingegen erfreuten die Anleger: Die Rendite für 10-jährige Anleihen fiel auf 4,16 %, während 2-jährige Anleihen auf 3,86 % zurückgingen. Mehr Details hier.

Investoren warten gespannt auf konkrete Entscheidungen zu Trumps neuen Zöllen, und die US-Märkte zeigen Gelassenheit und Widerstandskraft trotz der Bedrohung durch globale wirtschaftliche Instabilität.

US Markt-Nachrichtenübersicht für den 2. April

Während in den Korridoren Washingtons Gerüchte über drohende 20%ige universelle Zölle kursieren, die die Wirtschaft zurück in den Geist der 1930er Jahre versetzen und den globalen Markt erschüttern könnten, zeigt der S&P 500 bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Man könnte meinen, dass der Aktienmarkt ausgerechnet vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag vor Angst erzittern müsste, doch er zieht sich gelassen die Krawatte zurecht. Warum? Die Antwort liegt, wie immer, im Glauben – Investoren glauben nicht, dass Donald Trump extreme Maßnahmen ergreifen wird. Sie denken, er werde das US-Wirtschaftswachstum nicht zugunsten von Handelsdruck gefährden. Solange das US-BIP stabil bleibt, ist der breite Aktienindex nicht bedroht.

Unterdessen senken Analysten großer Finanzinstitute ihre Prognosen, bleiben aber dennoch optimistisch: Sie glauben, dass der S&P500-Index bis zum Jahresende Wachstum zeigen wird. Yardeni Research erwartet ein Niveau von 6.000 bis Ende 2025 (zuvor 6.400), Societe Generale prognostiziert 6.400 statt 6.750 und Goldman Sachs rechnet mit 5.700 statt 6.200. UBS Wealth Management malt derweil ein Szenario voller Dramatik: zunächst ein Zoll-Albtraum, dann ein diplomatisches Happy End. Das zweite Halbjahr verspricht, für das Wachstum des S&P 500 fantastisch bequem zu werden. Aber ist wirklich alles so rosig? Was, wenn andere Länder sich nicht dem Weißen Haus beugen, sondern stattdessen ihre Exporte in andere Regionen umleiten? Dann könnte sich die USA in einer negativen Situation wiederfinden. Mehr Details hier.

Analyst InstaForex
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