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FX.co ★ Europäische Währung: Wöchentliche Vorschau

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Analysen:::2026-03-01T22:29:48

Europäische Währung: Wöchentliche Vorschau

Europäische Währung: Wöchentliche Vorschau

Die kommende Woche könnte mit neuer Stärke des US-Dollar am Markt beginnen. Tatsächlich handelt es sich dabei lediglich um eine Spekulation, die am Wochenende von vielen Analysten und Ökonomen geteilt wurde. Der Grund dafür ist, dass in der Nacht zum Samstag ein gemeinsamer Angriff von Israel und den USA auf den Iran begonnen hat und der gesamte Nahe Osten nun seit über einem Tag in Flammen steht. Kuwait, die VAE und Saudi-Arabien stellen sich ebenfalls gegen den Iran. Im Abstand von wenigen Stunden fliegen Raketen in beide Richtungen, und der Krieg scheint auf vollständige Vernichtung abzuzielen, da die Raketen nicht nur Regierungsgebäude und militärische Einrichtungen treffen. Es ist schwer zu sagen, wie der Markt in der Nacht zum Montag auf dieses Ereignis reagieren wird, aber man muss zugeben, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Ereignis handelt.

Was die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrifft, so wird es in der nächsten Woche viele interessante Veröffentlichungen geben, doch wie werden sie mit den geopolitischen Nachrichten zusammenhängen? Woran wird der Markt stärkeres Interesse zeigen, und wird es überhaupt etwas geben, worauf es sich zu achten lohnt? Im Februar haben wir eine extrem niedrige Aktivität am Devisenmarkt beobachtet, obwohl es im vergangenen Monat eine ganze Reihe wichtiger Ereignisse gab. Wenn der Markt daher aus irgendeinem Grund nicht die Absicht hat, Positionen zu eröffnen, könnten wir selbst dann keine Bewegungen sehen, wenn der Dritte Weltkrieg beginnen sollte.

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In Europa möchte ich die bevorstehende Rede von Christine Lagarde in der nächsten Woche hervorheben, in der sie mit Sicherheit auf die Lage im Nahen Osten eingehen wird, ebenso wie auf den Inflationsbericht für Februar, der im vergangenen Monat für einiges Aufsehen sorgte, die Einzelhandelsumsätze und das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal (endgültige Zahlen). Meiner Ansicht nach wird der Inflationsbericht der entscheidende Faktor sein, da Christine Lagarde kürzlich erklärte, dass 1,7 % im Jahresvergleich kein Grund seien, den Zyklus der geldpolitischen Lockerung wieder aufzunehmen. Allerdings könnte die Inflation durchaus unter 1,7 % fallen, und eine Rückkehr auf 2 % wäre von der anderen Seite aus betrachtet recht schwierig.

Wellenanalyse von EUR/USD:

Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin einen Aufwärtstrend ausbildet. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Fed bleiben bedeutende Faktoren für den längerfristigen Rückgang der US‑Währung. Die Ziele für den aktuellen Trendabschnitt könnten sich bis in den Bereich der 25er‑Marke erstrecken. Aus meiner Sicht befindet sich das Instrument nach wie vor im Rahmen der globalen Welle 5; daher rechne ich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 mit einem Anstieg der Notierungen. Die korrektive Struktur a‑b‑c könnte jederzeit abgeschlossen sein, da sie bereits eine überzeugende Form angenommen hat. Meiner Meinung nach ist es nun sinnvoll, nach Zonen und Niveaus für neue Käufe mit Zielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367 zu suchen, die 161,8 % bzw. 200,0 % auf dem Fibonacci entsprechen.

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Wellenanalyse von GBP/USD:

Das Wellenbild des Instruments GBP/USD ist klar erkennbar. Die fünfwellige Aufwärtsstruktur hat ihre Ausbildung abgeschlossen, doch die globale Welle 5 könnte eine deutlich ausgedehntere Form annehmen. Ich gehe davon aus, dass der Aufbau eines korrektiven Wellenbündels bald enden könnte, woraufhin sich der Aufwärtstrend fortsetzt. Daher kann ich jetzt dazu raten, nach Möglichkeiten für neue Käufe mit Zielen oberhalb der 39er‑Marke zu suchen. Meiner Einschätzung nach hat das britische Pfund unter Trump gute Chancen, auf 1,45–1,50 US‑Dollar zu steigen, und der Aufwärtsabschnitt des Trends scheint noch nicht beendet zu sein.

Wichtige Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und verständlich sein. Komplexe Strukturen sind schwer zu handeln und unterliegen häufig Veränderungen.
  2. Wenn keine Klarheit über das Marktgeschehen besteht, ist es besser, nicht in den Markt einzusteigen.
  3. Es gibt niemals 100%ige Sicherheit bezüglich der Bewegungsrichtung. Vergessen Sie nicht Schutzorders in Form von Stop Loss.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

Analyst InstaForex
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