Analyse des Trades und Handelstipps für das britische Pfund
Ein Preistest von 1,3371 erfolgte in dem Moment, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Damit wurde ein gültiger Einstiegspunkt für eine Short-Position im Pfund bestätigt. In der Folge fiel das Währungspaar um 15 Punkte.
Der heutige Wirtschaftskalender dürfte mit wichtigen US-Veröffentlichungen stark gefüllt sein. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Daten zum Producer Price Index (PPI). Dieser Indikator ist eines der zentralen vorlaufenden Signale für inflationsbedingten Druck in der Wirtschaft und spiegelt die Preisdynamik für Waren und Dienstleistungen auf Großhandelsebene wider. Angesichts des entschlossenen Kampfes der Federal Reserve gegen die Inflation könnte ein höher als erwarteter PPI-Wert die Sorge vor einer beschleunigten Teuerung verstärken und die Fed zu einer restriktiveren Geldpolitik drängen, was den US-Dollar gegenüber dem Pfund stützen würde. Zusätzlich werden die wöchentlichen Daten zu den Initial Jobless Claims veröffentlicht. Zusammengenommen liefern diese Veröffentlichungen ein umfassendes Bild des aktuellen Zustands der US-Wirtschaft und dürften für erhöhte Volatilität am Devisenmarkt sorgen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario #1: Ich plane, das Pfund heute bei einem Einstiegskurs um 1,3374 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3434 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3434 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Umkehr von 30–35 Punkten). Weitere Stärke des Pfunds ist heute nur bei schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig: Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Ich erwäge außerdem einen Kauf des Pfunds, wenn das Niveau von 1,3350 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,3374 und 1,3434 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario #1: Ich plane, das Pfund nach einem Durchbruch unter 1,3350 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer liegt bei 1,3307; dort werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (ich rechne mit einer Erholung von 20–25 Punkten). Der Abwärtsdruck auf das Pfund kann bei einem starken Anstieg der US-Inflation zurückkehren. Wichtig: Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich erwäge außerdem einen Verkauf des Pfunds, wenn das Niveau von 1,3374 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Abwärtsumkehr auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,3350 und 1,3307 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:
- Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments
- Breite grüne Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, um Gewinne zu sichern, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments
- Breite rote Linie – erwartetes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, um Gewinne zu sichern, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist
- MACD-Indikator – überkaufte und überverkaufte Zonen sollten als Orientierung für Einstiege in den Markt dienen
Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten beim Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Schutz können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Money Management angewendet wird und mit großen Volumina gehandelt wird.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind per Definition eine verlustreiche Intraday-Strategie.