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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

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Analysen:::2026-08-26T03:18:52

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Dienstagstrades:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Dienstag im Handel keine nennenswerten Bewegungen. Trotz mehrerer makroökonomischer Veröffentlichungen im Laufe des Tages in Deutschland und den USA lag die Gesamtvolatilität bei weniger als 30 Pips. Die Gemeinschaftswährung notiert weiterhin über der Trendlinie, sodass der Aufwärtstrend intakt bleibt. Erst eine Preisstabilisierung unterhalb der Trendlinie würde dem Dollar ermöglichen, seine derzeit desolate Lage zumindest leicht zu verbessern.

Mit Blick auf die gestrigen Daten und Ereignisse hatten wir zunächst festgestellt, dass vom Markt keine Reaktion auf offenkundig nachrangige Veröffentlichungen zu erwarten sei. Heute könnte sich die Lage ändern, da in den USA wichtige Daten zum BIP, PCE und zu den Aufträgen für langlebige Güter veröffentlicht werden. Allerdings halten wir es für durchaus möglich, dass der Markt auch diese Daten weitgehend ignoriert. Seit nunmehr drei Wochen wird eine niedrige Volatilität verzeichnet, was auf eine generelle Bewegungsunlust des Marktes hindeutet. Es scheint, als müssten wir bis Freitag warten, bis am Markt wieder etwas mehr Dynamik aufkommt.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 26. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurde am Dienstag formal nur ein einziges Kaufsignal gebildet. Gegen 10 Uhr versuchte der Kurs, sich aus dem Bereich 1,1655–1,1665 nach oben zu erholen, was letztlich auch gelang. Ob sich die Aufwärtsbewegung jedoch fortsetzen wird, ist unklar. Die Volatilität bleibt sehr schwach.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Aufwärtstrend fort. Angesichts aller Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihren stetigen Anstieg auch ohne lokale Unterstützung fortsetzen sollte. Derzeit gibt es keine Faktoren, die für ein Wachstum der amerikanischen Währung sprechen, daher rechnen wir weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung.

Am Mittwoch können Einsteiger Short-Positionen mit Zielen bei 1,1584–1,1594 in Erwägung ziehen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1665 festsetzt. Long-Positionen können bei einem Abprall vom Bereich 1,1655–1,1665 mit Zielen bei 1,1745–1,1754 eröffnet werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten Trader die Marken 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754 und 1,1830–1,1837 beachten. Am Mittwoch sind in Deutschland und in der Eurozone keine bedeutenden Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant, während in den USA vergleichsweise wichtige Daten zu PCE, BIP und Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter erscheinen. Wir gehen davon aus, dass der Markt darauf reagieren kann, allerdings ist eine starke Reaktion eher unwahrscheinlich.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Abprall oder Ausbruch eines Niveaus) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Niveau herum zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder überhaupt keine. Technische Niveaus können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und in Trendrichtung einer bestehenden Trendlinie oder eines Trendkanals zu tun.
  5. Wenn zwei Niveaus sehr dicht beieinander liegen (von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf den Einstiegskurs (Break-even) nachgezogen werden.

Was in den Charts zu sehen ist:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Zonen) stellen Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dar oder dienen als Quelle für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt vorübergehend verlassen, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

Analyst InstaForex
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